Bundestrainer Prokop hat einen Plauener entdeckt

Handball Public Viewing zur Europameisterschaft in Plauen

Plauen. 

Plauen. Die Spiele der bundesdeutschen Handballer kann man im Sportlerbistro des SV 04 Oberlosa anschauen. Das Unternehmen Teuschler Expert hat die Kurt-Helbig-Halle mit zwei Fernsehgeräten ausgestattet. Dort flimmert so gesehen mit Christian Prokop auch immer wieder der Entdecker des besten vogtländischen Handballers aller Zeiten über die Mattscheibe. Denn der heutige Bundestrainer Prokop erkannte in Benjamin Meschke einen Kreisläufer, der es in Deutschland bis in die 1. Bundesliga schaffen kann. Dem Plauener Kreisläufer gelang dieses Kunststück beim SC Magdeburg (2005-2011) zum ersten Mal. Dann ging es über Empor Rostock (2011-2012), Eintracht Hildesheim (2012-2013) bis nach Solingen/Wuppertal (2013- 2015). Beim dort ansässigen Bergischen HC spielte der "BeMex" wieder in der 1. Bundesliga. Es folgte das "Wunder von Leipzig". Zum SC DHfK Leipzig (2015-2018) hatte ihn Trainer Christian Prokop gelotst. Prokop liebt zuverlässige, kantige Typen. Zweimal hatten die Messestädter sogar Platz 8 in der 1. Bundesliga erobert. Benjamin Meschke bestritt für diesen Verein über 100 Spiele. Und nachdem Meschkes "Ziehvater" Prokop zur Nationalmannschaft abberufen wurde, zeigte der später in Leipzig ausgemusterte Vogtländer seinem Ex-Verein knallhart, was er drauf hat. Benjamin Meschke stieg mit Balingen-Weilstetten in die 1. Bundesliga auf. Und zuletzt feierte der "BeMex" einen 26:24-Sieg gegen den SC DHfK Leipzig.