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Polizei: Neue Konzeption zum Plauener Herbst

Sicherheit Die Menschen sollen keine Angst haben

Plauen. 

Plauen. Es soll sich was ändern in Plauen. Das ist die Meinung der Masse. Denn die Kriminalität wurde in den letzten Jahren nicht in dem Maße bekämpft, wie es notwendig gewesen wäre. Immer wieder hört und liest man diese Meinung. Doch nach der tödlichen Messerstecherei und den fremdenfeindlichen Ausschreitungen in Chemnitz wird die Gemengelage nun auch in der Spitzenstadt immer komplizierter. Extreme Ansichten, Demonstrationen in der Plauener Innenstadt, gegenseitige Beschimpfungen.

Vorbereitungen auf den "Plauener Herbst"

Das ist diese Woche der Stand der Dinge. Aus den Fugen geraten ist die demokratische Welt an etlichen Punkten, weil die Politik erst jetzt nach dem Prinzip "Lernen durch Schmerz" versteht, dass ungehörte Warnungen schwerwiegende Folgen haben können. Der über Jahre fortwährende Personalabbau der sächsischen Polizei hat jetzt Auswirkungen. In Chemnitz war das so. In Plauen ist man nun vorbereitet und beruhigt von daher auch schon vorab die Gemüter. Denn nächste Woche steigt mit dem "Plauener Herbst" das dritte große Stadtfest in diesem Open-Air-Sommer.

Dass es wie zuletzt ruhig bleibt und die Menschen friedlich feiern werden, davon gehen Polizei und Veranstalter aus. Polizeipräsident Conny Stiehl war im vergangenen Jahr bekanntlich extra nach Plauen gekommen, um die damaligen Vorkommnisse "auszuwerten und die nötigen Schlüsse zu ziehen." Als Stadtfest-Veranstalter stellt die Initiative Plauen e.V. fest: "Das Sicherheitskonzept wurde grundlegend verändert. Und es hat alles toll geklappt zum Frühlingsfest. Hunderte haben mit uns gefeiert. Das soll auch diesmal zum Herbstfest so werden", betont IP-Pressesprecher Martin Reißmann.



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