Positive Bilanz für vogtländische IHK-Unternehmen

Wirtschaft IHK-Regionalkammer versammelt sich zum Jahrespressegespräch in Plauen

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Im Bild von links: Thomas Jahn, Kerstin Knabe, Hagen Sczepanski, Herbert Pscherer und Lars Luderer bilden die Spitze der IHK-Regionalversammlung. Sie sagen: "Es gibt keinen Grund für Euphorie. Aber freuen dürfen wir uns." Foto: Karsten Repert

Plauen. Gute Nachrichten verkaufen sich schlecht, heißt es. Wohl auch deshalb tun sich die Vogtländer schwer, sich selbst davon zu überzeugen, dass die Region im Aufwind ist. Zum Jahrespressegespräch legte die IHK Regionalkammer in Plauen ein Zeugnis vor, welches den Fleiß der Vogtländer dokumentiert.

Ein paar Probleme gibt es immer

IHK-Geschäftsführer Danny Szendrei wird gleichwohl in den kommenden BLICK-Ausgaben einige Problemfelder erörtern. "Aber insgesamt sollten wir Vogtländer viel optimistischer und positiver denken", glaubt Danny Szendrei.

IHK-Präsident Hagen Sczepanski ist Geschäftsführender Gesellschafter der Vogtland Kartonagen GmbH in Reichenbach. Sein Wort sollte schon etwas bedeuten: "Unseren 13.100 Mitgliedsunternehmen geht es insgesamt gesehen sehr gut. Es scheint die Sonne. Nur ab und an sieht man eine Wolke."

Ein Vorteil für die Region

Trotz der Jahre langen Leuchtturmpolitik des Freistaates Sachsen werden die freien Gewerbeflächen im Vogtland rar. Die Exportquote von 31 Prozent zeigt, wie stark die Wirtschaft in der Region geworden ist. "Dass wir im Vergleich zum Westen vermutlich immer kleinere Brötchen backen werden, das muss kein Nachteil sein", glaubt Hagen Sczepanski.

Und der IHK-Präsident stellt fest: "Wenn uns Hochglanzmagazine in ihren Statistiken von 381 Landkreisen auf Platz 349 auflisten, ohne die Lebensqualität zu berücksichtigen, kann dahinter durchaus Absicht stecken." Rasant steigende Lebenshaltungskosten, akute Wohnungsnot, Mietpreisexplosion, Luftverschmutzung, Staugefahr und andere Negativeinflüsse belasten das Vogtland zum Beispiel nicht. "Ich würde denken, dass es neben dem Familieneinkommen aber genau auf diese Faktoren durchaus ankommt", findet Danny Szendrei.