Positives Jahres-Resümee in Weischlitz

Kommunalpolitik Rückläufige Gewerbesteuer-Einnahmen trüben die Bilanz

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Vor einem Jahr gratulierte Landrat Rolf Keil (l.) Bürgermeister Steffen Steffen Raab (Mitte) zur gelungenen Fusion. Foto: Thomas Voigt/Archiv

Weischlitz. Ein Jahr nach der Eingliederung von Reuth nach Weischlitz zieht Bürgermeister Steffen Raab (Freie Wähler) ein insgesamt positives Resümee. Mit rund 1,8 Millionen Euro investierte die Gemeinde Weischlitz in diesem Jahr so viel wie noch nie in Bauvorhaben.

Rückläufige Einnahmen der Gemeinde

Dennoch räumte der Rathauschef ein, dass nicht alle Wünsche umgesetzt werden konnten. Das habe vor allem finanzielle Ursachen. "Wir müssen Prioritäten setzen." Zu den unerfreulichen Dingen in der größer gewordenen Gemeinde gehören laut Raab nicht unerhebliche Gewerbesteuerrückgänge. Ob dieser Trend 2018 zu Einsparungen im Haushalt führt, bleibt offen. "Wir müssen die Entwicklung abwarten."

Einige Vorhaben wurden abgeschlossen

Unterm Strich seien 2017 viele Projekte erfolgreich umgesetzt worden. Bei Investitionen in Gemeindestraßen inklusive Ortsbeleuchtung stehen in diesem Jahr 34.000 Euro zu Buche. Zu den umfangreichsten Vorhaben gehörten die Sanierung der Orts-Durchfahrten in Kobitzschwalde und Schwand. Dort werden zentrale Kläranlagen errichtet.

In Gemeindegebäude wie Feuerwehren, Kitas, Schulen und Turnhallen flossen rund 765.000 Euro. Allein in den Umbau des Rathauses wurden im vergangenen Jahr rund 200.000 Euro in den Haushalt eingestellt. Die Maßnahme wurde aus eigenen Mitteln gestemmt. Kürzlich wurden die Arbeiten abgeschlossen. Nach der Fertigstellung haben sich die Bedingungen im Verwaltungssitz für Personal und Bürger deutlich verbessert. Laut Raab habe sich die Bevölkerungsentwicklung im Gemeindegebiet stabilisiert. Demnach leben in der Gemeinde Weischlitz knapp über 5.900 Einwohner.