Premiere für das Akkordzitherseminar

Musikinstrument Resonanz macht Mut für weitere Workshops

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Foto:aerogondo/Getty Images/iStockphoto

Klingenthal/Breitenfeld. "Die Premiere ist geglückt." Zum ersten Mal richteten Jörg Hopf vom Familienbetrieb C. Robert Hopf - Zupfinstrumentenmanufaktur - und Angelika Schwarz, Verlag Akkordzithernoten aus Sulz am Neckar, ein Akkordzitherseminar aus. "Es war das erste Seminar dieser Art in den neuen Bundesländern", erklärte Jörg Hopf.

Die Resonanz im "klingenden Gasthaus", Restaurant Alpenhof in Breitenfeld, war vielversprechend für weitere Veranstaltungen dieser Art. Am Seminar für Anfänger zum Thema Akkordzither nahmen 19 Akkordzitherspieler teil; bei den fortgeschrittenen Spielern waren es 20, die ihr Können mit speziellen Spieltechniken und Rhythmen erweiterten.

Über Manufakturen und Notationssysteme

Zudem erfuhren die Seminarteilnehmer Informatives über die Akkordzithermanufaktur C. Robert Hopf mit Sitz in Klingenthal und zum Notationssystem von Angelika Schwarz. Bei diesem werden anstelle von Zahlen die Akkorde mit ihrem entsprechendem Akkordsymbol angeschrieben. Für Dur-Tonarten große Buchstaben, für Moll-Tonarten kleine Buchstaben. Die bisherigen zitherspezifischen Zeichen Punkt, Bogen und Kreuz werden beibehalten.

Natürlich ließ es sich Jörg Hopf nicht nehmen, den Gästen die Vorzüge des Musikinstrumentenbaus, insbesondere des Akkordzitherbaus, dazustellen. So beschrieb er die Geschichte der Akkordzithermanufaktur von der Gründung im Jahr 1901 bis heute. Seit vier Generationen wird bei Hopf in Klingenthal die traditionsreiche griffbrettlose Zither als Volksinstrument in fast allen Variationen gefertigt. Vertiefende Einblicke gab es für die Workshopteilnehmer beim Besuch der Musikinstrumenten-Museums in Markneukirchen und im Historischen Sägewerk. Dort stand die Musikinstrumentenfertigung unter dem Thema "Vom Baumstamm zum Musikinstrument" im Mittelpunkt.