Probleme beim Sozialwerk Vogtland

Pflege Medizinische Versorgung im Oberen Vogtland im Fokus

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Klingenthal. Das Sozialwerk Vogtland hatte in dieser Woche die Bundestagsabgeordnete Yvonne Magwas zu einem sozialpolitischen Austausch eingeladen. In der Klingenthaler Geschäftsstelle sprachen Geschäftsführer Michael Rothe und sein Leitungsstab mit der CDU-Politikerin.

Angesprochen wurden die aktuelle Fachkräftesituation im Pflegebereich und die ärztliche Versorgung im Oberen Vogtland. Mit 100 Mitarbeitern, 300 Mitgliedern und 100 Ehrenamtlichen ist das Sozialwerk Vogtland der größte Dienstleister in Klingenthal.

Niedrige Bezahlung schreckt Bewerber ab

Für ihn werde es aber immer schwieriger, Fach- und Führungskräfte in der Region zu finden oder zu halten. Die Anzahl der Bewerber nehme stetige ab. Außerdem ließe die Qualität der Ausbildung nach, berichtet das Sozialwerk. "Besonders prekär ist der niedrige Stundenlohn im Pflegebereich. Aufgrund des Satzes von 26,30 Euro von der Pflegekasse in Sachsen ist keine bessere Bezahlung möglich", klagen die Vertreter des Sozialwerkes Vogtland.

Zudem kostet der bürokratische Aufwand zu viel Zeit. Zeit, die am Ende bei den Klienten fehle. Die Pflegestärkungsgesetzte hätten nur teilweise Verbesserungen gebracht. Beide Seiten waren sich einig, dass es ungeachtet der Bundestagswahlen weitere Fortschritte geben muss.