Puppendoktor ruft den Notarzt

Abschied Günter Geier kommt nach Krankheit doch noch

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Puppendoktor Günter Geier. Foto: Pressebüro RepertArchiv

Plauen. Der Puppendoktor hat den Notarzt gerufen. Diesmal ist Günter Geier selbst erkrankt. Deshalb gab es lange Gesichter im Einkaufszentrum Elster-Park in Plauen. "Die Absage tut uns natürlich leid. Viele Besucher standen mit ihren kaputten Puppen fragend bei uns", berichtet Centermanager Holger Kappei. Immerhin: Das rührige Management organisierte schnell einen "Notdienst". Antje Reiter wird also am heutigen Samstag noch einmal von 9 bis 18 Uhr im Chrieschwitzer Center die Plüsch-Wehwehchen versorgen. Sie repariert aber eben nur Teddys und Stofftiere. Und deshalb muss ein neuer Termin her. Günter Geier ist bereits wieder auf dem Weg der Genesung. Der Puppendoktor geht nach 55 Dienstjahren jetzt bekanntlich in Rente. "Genau deshalb muss ich ganz einfach noch einmal nach Plauen kommen. Ich bin vom 20. Dezember bis 22. Dezember jeweils von 9 bis 18 Uhr im Elster-Park und praktiziere", verspricht der 76-Jährige. Keine Angst: Die eigene, chronische Erkrankung hat der "Held aller Kinder" jetzt wieder im Griff. Er kommt kurz vor Weihnachten mit 15.000 Ersatzteilen. Dazu hat er 10.000 Puppen- und Teddyaugen im Notarztkoffer sowie Perücken und viele weitere Accessoires dabei.