"Puppenkinder dieser Erde" lassen Herzen höher schlagen

Ausstellung Auerbacher Museum

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Auch diese bezaubernden Engel sind zu sehen. Foto: Simone Zeh

Auerbach. Räuchermänner, Pyramiden, Weihnachtsbuden und Puppen lassen nicht nur Kinderherzen beim Rundgang im Auerbacher Museum höher schlagen. Wunderbar weihnachtlich geschmückt zeigt sich das ganze Haus. Im Mittelpunkt stehen die wertvollen Kunstwerke von Karin Schmidt aus Rüsselsheim-Königstädten in Hessen. Die Künstlerin, vielfach ausgezeichnet, zeigt ihre Puppenkinder dieser Erde.

In den 1990er Jahren entwarf sie für die Firma Götz die "Puppenkinder dieser Erde". Reisen in ferne Länder inspirierten sie. In der Ausstellung in Auerbach findet man etwa die drei kleinen Chinesen Chi-Choy, Chon-Po und Tschu-Li. Marcia steht für Ecuador und Nonnie für die Indianer in New Mexiko.

Zahlreiche Puppenkinder bringen heimelige Atmosphäre

Lausejunge Tom ist die erste modellierte Puppe der Künstlerin. Hella und Axel wollen die Welt entdecken. Elske verkörpert ihre nordfriesische Heimat und Pauline den Bauernhof. Der kleine Muck, Nils Holgersson und der kleine Prinz fehlen auch nicht. Im Foyer des Auerbacher Museums steht eine ganze Parade von Nussknackern in jeder Größe. Eine Pyramide führt jede Menge kleiner Räuchermänner mit sich, die sich im Kreis drehen.

Es gibt einen kleinen Weihnachtsmarkt mit Buden, deren Dächer schneebedeckt zu sein scheinen. In der Weihnachtsbäckerei sind Kinderfiguren eifrig am Werk.

Modelleisenbahnen surren und blinken, drehen ihre Runden. Bezaubernde Engel scheinen die Himmelsleiter hoch zu klettern. Es lohnt sich ein Rundgang durchs ganze Haus, um die heimelige Atmosphäre zu genießen.