Rätselraten: Wer weiß, wo das zu finden war?

Stadt Mühltroffer Schlosskalender lässt in Ortsgeschichte blicken

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Mario-Taubner Wude, in historische Kleidung gehüllt, zeigt den neuen Mühltroffer Schlosskalender für 2018. Foto: Simone Zeh

Mühltroff. Neugierig machen auf die eigene Ortsgeschichte soll der neue Mühltroffer Schlosskalender machen. Die Bilder sollen für sich sprechen. Neugierig machen persönliche Zeilen - in altdeutsch. Wer die alte deutsche Schrift lesen kann, noch dazu in Handschrift, hat klar einen Vorteil.

Denn der (oder die) kann auf der Postkarten mit dem Schriftzug "Gruß aus Mühltroff" und Abbildungen von Rathaus, Schule, Schloss und Kirche auch erfahren, was einst die Cousine persönlich zu lesen bekam. Denn an sie war die historische Postkarte gerichtet, welche im neuen Schlosskalender den Monat Juli bildet.

Nicht nur schön sondern auch ein kleines Rätsel

Mario Taubner-Wude vom Schlossförderverein Mühltroff hat den traditionellen Schlosskalender fürs nächste Jahr gestaltet. "Es sind sehr schöne historische Aufnahmen. Der Kalender ist selbsterklärend." Deshalb trage er auch keine Beschriftungen. Es mache so manche Mühltroffern und auch ehemaligen Einwohnern sicher Spaß herauszufinden, wo die eine oder andere Ecke, die auf dem jeweiligen Kalenderblatt abgebildet ist, sich befindet und in welcher Zeit das Bild entstanden sei.

Der Jahresweiser soll neugierig machen auf die Ortsgeschichte. "Genau das will ich mit dem Kalender erreichen, dass die Leute sich mit der Geschichte von Mühltroff befassen und ihr Interesse geweckt wird. Auch dass Mühltroff Mut aus sich selbst schöpft, das ist wichtig." Wenn Mario Taubner-Wude das sagt, scheint auch der Ortsbürgermeister aus ihm zu sprechen.

Der Erlös der Kalenders kommt dem Mühltroffer Schloss und seiner Erhaltung zugute. Man erhält ihn bei Geschenke Kleemeyer und Blumen Lässig in Mühltroff sowie direkt beim Förderverein Schloss Mühltroff.