Reusa und Kleinfriesen 1903 eingemeindet

Nachbarn Über 4000 Plauener leben hier

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Der Blick von oben auf den Lindentempel in Reusa. Foto: www.luftbild-vogtland.de/Pressebüro Repert

Plauen. Reusa und Kleinfriesen wurden 1903 in Plauen eingemeindet. Im Amtlichen Statistikbericht der Stadt Plauen stehen viele interessante Zahlen. Unter anderem erfährt man dort, dass 3.892 Plauener eine Wohnadresse in Reusa (mit Sorga) haben. Als Kleinfriesener bezeichnen sich 207 Einwohner der Stadt.

Dass der vor 15 Jahren errechnete Einwohnerschwund nicht in den prognostizierten Größenordnungen stattgefunden hat, ein Grund dafür ist ganz sicher die Schönheit der Stadt. Das gilt ganz besonders für Reusa und Kleinfriesen. Hier achten auch die Anwohner selbst noch auf Sauberkeit. Ein Grund, weshalb es hier an vielen Stellen regelrecht glänzt, es sind die Menschen. In der Nachbarschaft pflegt so mancher langjährige Freund- und Bekanntschaften.

Zur Nachbarschaft gehört auch die Schaustickerei. Die sollte jeder Plauener einmal von innen gesehen haben. Diese lebendige Museumsfabrik veranschaulicht den textilen Aufschwung der Stadt Plauen seit 1889. Die Dauerausstellung zeigt von der Pantographen- bis zur Schiffchenstickerei alle maschinellen Stickverfahren. Von den Gebäuden bis zu den Maschinen, hier im Obstgartenweg 1, ist alles noch original. Internet: www.schaustickerei-plauen.de