Reuth hat ausgiebig gefeiert

rückschau Festwoche zur 600-Jahrfeier zu Ende gegangen

Milena Hennig, die den Reuther Kindergarten besucht, reitet eine Runde. Amy Seiferth von der Vogtland-Ranch Pfony führt das Pferd. Foto: S. Zeh

Reuth. Viele bunte Luftballons stiegen voriges Wochenende in den Reuther Himmel. Der Ballonweitflug-Wettbewerb war eine der Attraktionen zum Fest anlässlich 60 Jahre Kindergarten in Reuth. Die Erzieher und Elternvertreter zeigten auf der Bühne die Drei-Schweinchen-Geschichte. Kita-Leiterin Ulrike Schubert dankte allen, die mitgeholfen hatten, das Fest zu gestalten. Erziehern und Elternvertretern. "Und natürlich den Kindern, denn ohne sie hätten wir nichts zu feiern."

Draußen warteten Strohhüpfburg, Basteleien, Streichelzoo, Glücksrad und mehr auf die Jüngsten. Nicht nur Milena Hennig aus Mißlareuth ritt eine Runde auf Bendo. Amy Seiferth von der Vogtland-Ranch Pfony aus Reuth führte die Pferde. Erinnerungen wurden bei den Besuchern wach, wenn sie in der Kindergarten-Chronik blätterten. Christina Mehlhorn war einst Kindergartenleiterin in Reuth. "Gleich nach der Ausbildung in Waldenburg kam ich 1967 nach Reuth." Zehn Jahre lang war sie hier tätig. Reuth gehört seit knapp einem halben Jahr zur Gemeinde Weischlitz.

Bürgermeister und Oberbürgermeister lobten Reuth und ihre Einwohner

Bürgermeister Steffen Raab lobte zum historischen Abend der 600-Jahrfeier die Reuther für die Organisation der Festwoche. "Komm, wir malen eine Sonne", erklang es, als die Kindergartenkinder ihr Programm aufführten. Einen musikalischen Blumenstrauß überreichten die Musikschule Fröhlich und die Grundschüler aus Krebes. Friedhold Morgner, Ortsbürgermeister von Reuth, lobte seine Einwohner. "Ich bin froh, solche Leute an unserer Seite zu haben. Ich danke allen Helfern und Sponsoren, die so ein Fest ermöglichen." Den Politikern vom Kreis- und Landtag, die Grußworte sagten, gab Morgner kritische Worte mit auf den Weg: "Unser Ort liegt an der Bahnlinie, aber es hält kein Zug." Dass man wieder einen Bahnanschluss bekomme, darauf hoffen die Reuther.