Rodau hat große Pläne im Straßenbau

Einwohnerversammlung Große Resonanz der Bürger

Rodau. 

Rodau. Straßenbau ist in Rodau ein großes Thema. Ein Stück der Ortsdurchfahrt ist fertig, die Schönberger Straße, die in der Verantwortung des Kreises liegt. Nun wird auf den zweiten Bauabschnitt hingearbeitet, die Leubnitzer Straße ist an der Reihe. Zur Einwohnerversammlung zum Thema Straßenbau im Gasthof war der Saal so voll, dass noch Stühle herbei gebracht wurden.

Matthias Opitz vom Landesamt für Straßenbau und Verkehr erläuterte: "Unser Ziel ist, dass in Rodau 2020 einiges passiert. Eine neue Staatsstraße mit Entwässerungssystem und hoffentlich auch Breitband. Gebaut wird unter der Voraussetzung, dass das Geld zur Verfügung steht." Vorgesehen ist ein grundhafter Ausbau der Straße. Sechs Meter Breite sind geplant. "Die sind größtenteils vorhanden, nur in einigen Bereichen gibt es Engstellen." So komme die Hecke an den Wohnblöcken in Absprache mit der Wohnungsbaugesellschaft weg. "Dahinter wurde schon eine neue Hecke angepflanzt."

"Es geht nur mit einem Miteinander, sonst könnte man nicht bauen"

Auch an der Autowerkstatt ist eine Fahrbahnverbreiterung nötig. "Damit verbessern sich die Sichtverhältnisse", so Matthias Opitz. Eine Engstelle an einem Haus an der Straße muss bleiben, sie wird ausgeschildert. Gebaut werden sollen weiterhin ein Gehweg von der Schönberger Straße ab bis zum Ortsausgang und die Beleuchtung. "Die Barrierefreiheit wird beachtet mit Bordsteinabsenkungen", so der Fachmann.

Die Kosten für das ganze Bauprojekt: Vom Freistaat Sachsen sind 1,1 Millionen Euro geplant, die Gemeinde Rosenbach muss 340.000 Euro berappen. Voraussetzung für den Bau ist, dass Grundstückseigentümer nötige Teilbereiche an der Straße verkaufen. "Es geht nur mit einem Miteinander, sonst könnte man nicht bauen", so Opitz.