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Chemnitz

Rodauer Waldbad feiert Geburtstag

Jubiläum Freibad besteht seit 40 Jahren

Rodau. 

Rodau. Das Rodauer Waldbad ist beliebt, und das seit 40 Jahren. Ein aktiver Förderverein mit 20 Mitgliedern, der regelmäßig Badfeste, aber auch Arbeitseinsätze organisiert, unterstützt den Erhalt des Kleinods. Der Baubeginn der Freizeitanlage am Rande des Ortes war im Jahr 1974. Im Juli 1978 wurde das Waldbad eröffnet.

Wasserqualität lies zu wünschen übrig

Jahre später traten große Probleme mit der Wasserqualität auf, und das Bad musste 1988 geschlossen werden. Geplant war der Einbau von Filtern vor, bis 1990 wurde das Freibad mit Sondergenehmigung weiter betrieben. Im Jahr 1990 stand man akut vor der Frage: Schließung oder Fortbestand der kommunalen Freizeiteinrichtung?

Man entschied sich für einen Umbau. Mit Hilfe von Fördermittel in Höhe von 200.000 DM wurde begonnen. Doch das ganze Ausmaß der Erneuerung zeigte sich im Verlauf des Bauens und den damit verbundenen Auflagen. Mit nochmals einer Million DM und weiteren 1,3 Millionen DM Fördermittel konnte die Gemeinde die Sanierung bewältigen.

Es entstand ein modernes Freibad mit normgerechter Wasseraufbereitung, einer Solarheizung, zwei Edelstahlbecken mit einem Sprudel, Kinderplanschbecken, Wasserrutsche und Spielgeräten. Mit einem Fest wurde 1994 die Wiedereröffnung des Waldbades gefeiert. Ebenso mit einem Fest wurde jetzt das 40-jährige Bestehen gefeiert.

Fragen über Fragen

Welches Filtermaterial wird benutzt? Womit werden schädliche Bakterien abgetötet? Das waren zwei der Fragen, die sich der Rodauer Ortschronist Ulrich Scheunert für ein Quiz ausgedacht hatte. Viele schienen gut Bescheid zu wissen. Doch die letzte Frage hatte es wohl in sich. "Die wurde öfters falsch beantwortet", so Beate Dressel, die die Fragebögen ausgab und entgegen nahm. Und zwar ging es dabei um die Geldsumme, die zur Erneuerung des Bades nötig war.

"Viele tippten auf 200.000 Euro", so Beate Dressel. Die richtige Antwort lautete: rund 1,5 Millionen Euro. Dafür präsentiert sich die Freizeitanlage heute als Kleinod. "Die Saison hat gut angefangen", so Christian Schubert, der Schwimmmeister. Dennoch hielten sich die Besucherzahlen bisher in Grenzen. Warum? "Die Straßensperrungen machen uns zu schaffen, die Umleitungen sind schlecht ausgeschildert."



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