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Rodewisch: Dokumentarfilm über Kinomann öffnet Türen

Premiere Rodewischer Filmemacher bekommt gute Kritiken

Rodewisch. 

Rodewisch. Mit seinen Mitstreitern vom Verein Insel-Kino stellte Matthias Ditscherlein in diesem Sommer einiges auf die Beine. Trotz Einschränkungen durch die Pandemie gab es im Stadtgebiet zwei Open-Air-Kinovorstellungen. Nun sorgte der Filmemacher in eigener Sache für positive Schlagzeilen. Vor wenigen Tagen präsentierte der 32-Jährige bei den 54. Hofer Filmtagen seinen neuesten Dokumentarfilm "Kinomann". Inhaltlich dreht sich alles um Helmut Göldner, der seit über 60 Jahren als Filmvorführer unterwegs ist. Er gilt als dienstältester mobiler Filmvorführer Mitteldeutschlands. Für einen Preis reichte es beim renommierten Filmvestival in Hof noch nicht. Dennoch saugte der ambitionierte Vogtländer die Atmosphäre wie ein Schwamm auf. "Die Stimmung war einfach toll." Die Kommentare der Kritiker auf seine Doku-Premiere habe er als ermutigend empfunden. "Es ist schon ein Sprung, wenn man als ernstzunehmender Doku-Filmer wahrgenommen wird." Das mache vieles einfacher. Der MDR will den Film auf jeden Fall senden, verriet Ditscherlein. Auch die Einladung zur aktuell laufenden DOK Leipzig zeigt, dass die Branche auf den jungen Mann aufmerksam geworden ist. Im nächsten Jahr soll der Streifen den Weg in die Kinosäle finden. Der talentierte Filmproduzent plant eine Premieren-Tour mit dem Kinomann, der inzwischen auch ein guter Freund geworden ist. Trotz der sich erneut zuspitzenden Corona-Lage will der Rodewischer mit seinem Verein in der Adventszeit noch eine Aktion starten. "Wenn es die Situation zulässt, wollen wir wenigsten für die Kinder noch etwas veranstalten." In welcher Form, bleibt abzuwarten.



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