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Corona-News

Rodewisch: Neues Fernrohr lässt noch auf sich warten

Sternwarte Treppe zur Beobachtungsplattform steht

Rodewisch. 

Rodewisch. An den Baulärm hat sich Sternwarten-Chef Olaf Graf in den zurückliegenden Wochen schon gewöhnt. Im Gebäude gehen Umbau- und Sanierungsarbeiten voran. Die neue Treppe hinauf zur Beobachtungsplattform ist bereits montiert. Im gesamten Innenhof stehen die Arbeiten vor dem Abschluss.

Nachdem die Drainage eingebracht wurde, werden nun die vorher herausgenommenen Theumaer Natursteinplatten wieder eingesetzt. Auch in der Kuppel ging es vorwärts, weiß Graf. "Die gesamte Mechanik inklusive Zahnkranz und Motor wurde überholt." Neben einem neuen Außenanstrich erneuerten Fachleute außerdem die gesamte Elektrik. Dazu gehört auch die neue LED-Beleuchtung, die rings um den Kranz installiert ist. Das neue Fernrohr ist allerdings noch nicht auf dem Weg nach Rodewisch. "Das kann sich noch hinziehen", vermutet Graf.

Corona habe einiges im Ablauf durcheinandergewirbelt. "Es gibt noch keinen konkreten Liefertermin." Was Vorstellungen im Planetarium betreffen, sieht es aufgrund der neuen Coronaverordnung nicht gut aus. "Wir haben uns entschlossen, bis Ende Januar zu schließen. Das ganze Hin und Her machen wir nicht mit." Schade für die Astro-Fans. Gegenwärtig kommen sich Jupiter und Saturn in der Himmelskonstellation so nahe wie schon lange nicht mehr. Der Aufwand, unter diesen Bedingungen etwas zu veranstalten, sei zu groß, begründete Graf die Entscheidung.

Dennoch ist es möglich, vor Ort Karten und Souvenirs zu kaufen. Das geht nach vorheriger telefonischer Anmeldung. Der gesamte Umbau kostet rund 300.000 Euro. Zu 85 Prozent wird die Maßnahme durch Bund und Land gefördert.



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