Rodewisch: Selbsthilfegruppe für pflegende Angehörige im Aufbau

Stadtleben Seniorenbeauftragte mit sozialen Kompetenzen

Rodewisch. 

Rodewisch.Bürgermeisterin Kerstin Schöniger (CDU) ist bekannt dafür, dass sie gern neue Wege geht. Mit Blick auf die Entwicklung im ländlichen Raum gibt es neuerdings eine Senioren- und Demografiebeauftragte der Stadt. Katharina Leest hat ihr Büro an der Straße der Jugend 79. Die Marketing und Eventmanagerin zog es von Leipzig zurück in ihre Heimatstadt. Nach den ersten Wochen der Einarbeitung gab es von der Rathaus-Chefin schon reichlich Lob für die 30-Jährige. "Sie ist ein Glücksgriff."

Die Neue bringt frischen Schwung

Unter mehreren Bewerbern hatte die Rückkehrerin die besten Argumente für den Job. Neben ihrer Fähigkeit, Netzwerke aufzubauen, legt die Allrounderin großen Wert auf soziales Engagement. "Ich war ehrenamtlich für den Seniorenbesuchsdienst der Stadt Leipzig unterwegs", verriet die junge Frau, die sich in ihrer Freizeit gern mit Geschichte und Bogenschießen beschäftigt. In ihrem neuen Arbeitsumfeld hat die Mitarbeiterin der Stadt schon einiges angeschoben. Auf ihre Initiative ist eine Selbsthilfegruppe für pflegende Angehörige im Aufbau. Die Büro-Räume im Neubaublock dienen auch als Vorzeigewohnung für altersgerechtes Wohnen. "Wir wollen den Mietern zeigen, was in so einer Wohnung alles möglich ist." Diesbezüglich seien Projekte mit der Rodewischer Wohnungsbaugesellschaft und dem DRK Auerbach geplant, verriet Schöniger. Am 7. Juli wird das Büro offiziell eröffnet. Besuchszeiten sind immer dienstags von 14 bis 18 Uhr sowie donnerstags zwischen 8 und 12 Uhr. Außerhalb dieser Zeiten sind Termine nach Vereinbarung sowie Hausbesuche möglich. Am 25. Juni stellt sich die Seniorenbeauftragte im Rathaus dem Stadtrat vor.