Rodewisch: Spektakuläres Manöver geglückt

Baugeschehen Autodrehkran bewegt tonnenschweres Brückenteil

Rodewisch. 

Rodewisch. Mit einem spektakulären Manöver hievte am Dienstag ein Autodrehkran die neue Brücke im Rodewischer Stadtpark an Ort und Stelle. Bevor der 40 Meter lange und 50 Tonnen schwere Stahlkoloss auf den Widerlagern aufsetzte, hing er am Haken über der Göltzsch. Gestützt wird die Konstruktion von acht filigran wirkenden Stahlpfeilern. Weil es am Kran eine Hydraulik-Panne gab, konnten diese Elemente erst im Laufe des darauffolgenden Tages montiert werden. Bis der Fluss an dieser Stelle zu Fuß oder mit dem Fahrrad überquert werden kann, müssen sich die Rodewischer noch etwas gedulden. Zuvor muss der Wegebau rund um die Brücke abgeschlossen sein. Läuft alles nach Plan, könnte das Bauwerk noch in diesem Jahr für die Öffentlichkeit freigegeben werden. Die Maßnahme ist Teil der zwei Millionen Euro teuren Umgestaltung des Stadtparks. Voriges Jahr wurde die alte "Rissbrücke" an gleicher Stelle abgebrochen. Bürgermeisterin Kerstin Schöniger (CDU) veranstaltete damals sogar ein Abriss-Fest. Mit der Realisierung des Neubaus wird laut der Rathauschefin das Umfeld der benachbarten Wohnsiedlungen aufgewertet. Der gesamte Parkbereich mit angrenzender Schlossinsel soll künftig noch mehr zum Verweilen einladen. Nächstes Jahr soll die Bühne auf der "Insel" erneuert werden. "Da sind wir gerade in der Planung", verriet Schöniger. In diesem Jahr wurde bereits der Gondelteich vom Schlamm befreit und ein neuer Rundweg mit Sitzgelegenheiten und Beleuchtung angelegt.