Rosenbach überfordert von Parkpflege in Leubnitz

Treffen Aufmerksam machen auf Pflegeproblem und Erhaltung des Parks

Rosenbach. 

Rosenbach. "Die ersten Signale waren positiv, es ist ein erster Erfolg." So lautet das Fazit des Rosenbacher Bürgermeisters nach dem Treffen im Leubnitzer denkmalgeschützten Park mit Andreas Heinz (MdL), Landeskonservator Alf Furkert, Landtagsreferent für den ländlichen Raum Manuel Wächter und Ulrich Schreiber, Referatsleiter im Landesamt für Denkmalpflege und Denkmalschutz.

Problem der Pflege

Der Rosenbacher Gemeinderat Uwe Ottiger hatte den Termin angestoßen, um auf das Problem der Pflege und die Erhaltung des großflächigen Parks aufmerksam zu machen. Es wird zwar viel ehrenamtliche Arbeit geleistet. Aber die Pflege des Parks, die vor allem in den vielen Hanglagen oft nur in Handarbeit möglich ist, überfordert die Gemeinde. "Früher agierten hier zwei Handvoll ABM-Kräfte fast das ganze Jahr über, um den Park in Ordnung zu halten. Heute ist unser Bauhof mit sechs Personen dafür und für die Aufgaben in allen Ortsteilen zuständig", so der Bürgermeister. Er informierte, dass zuletzt einige Dutzend Fichten wegen Borkenkäferbefall aus dem Park entfernen werden mussten. Die Trockenheit mache dem Park, der zwölf Hektar Fläche umfasst, zu schaffen.

Nach dem Treffen besteht die Chance auf eine Konzeption, die mit Unterstützung des Landesamtes für Denkmalschutz erarbeitet werden könnte. Dies soll die Grundlage für das Beantragen von Fördermitteln sein. Wie Bürgermeister Michael Frisch jüngst zur Sitzung informierte, sollen Lehrgänge in der Forstwirtschaft im Park stattfinden, im Oktober soll der erste losgehen. Auch das sei eine Chance zur Pflege des Parks.