Ruinenfest in Liebau wird lebendiger als gedacht

Wochenende "De Gockeschen", Folk und griene Kließ

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"De Gockeschen" sind die Gastgeber des Ruinenfestes. Foto: Simone Zeh

Liebau. Zum Ruinenfest in Liebau laden "De Gockeschen" am Wochenende ein. Bis zum Sonntag kann man handgemachte Musik erleben. In idyllischer Natur spielen am 24. Juni ab 15 Uhr "De Gockeschen", Klangschnitz aus Hof und Gassenhauer aus Auerbach. Am Abend ist Swedenquell aus Leipzig an der Reihe. Bei der Folkmusik und beim Folktanz kann man mitmachen.

Den Waldgottesdienst am Sonntag um 9.30 Uhr verschönert der Posaunenchor Jocketa. Ab 11.30 Uhr musizieren die Original Hirschsteiner Musikanten aus Reichenbach an. Ab 12 Uhr heißt es: "Kummt mir essen Sauerbraten, Brieh und griene Kließ".

Nur ein Tag freier Eintritt

Der Vogtländische Volksmusikverein "De Gockeschen" freut sich auf viele Besucher. Am Sonntag ist der Eintritt für Besucher frei, am Samstag bezahlt man fünf Euro.

Geschichte der Ruine

Die kleine romantische Liebauer Burgruine abseits der Talsperre Pöhl liegt versteckt mitten in einem Wäldchen zwischen Barthmühle und Rentzschmühle. Im Jahr 1327 wurde die einstige Ritterburg erstmalig erwähnt. Seit mehr als 200 Jahren unbewohnt und dem Verfall preisgegeben, wurde die Burg durch Sicherungsarbeiten dennoch bis heute erhalten.