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Sächsischer Denkmalpreis an Plauener Friedensschule verliehen

Auszeichnung "GrünGut' - Umgestaltung von Friedhof II zum Arboretum"

Plauen. 

Plauen. Zum Tag des offenen Denkmals am Sonntag hat Sachsens Innenminister Roland Wöller den Sächsischen Kinder- und Jugenddenkmalpreis verliehen. Einer der Preisträger ist die Friedensschule Plauen, die für ihr Engagement im Projekt "GrünGut' - Umgestaltung von Friedhof II zum Arboretum" ausgezeichnet wurde. Der Friedhof verwandelt sich nach und nach in einen Baumpark.

Seit 2015 ist das Projekt fest im Schulprogramm der Klassen 8 und 9 verankert. Anlass zu der Idee, einen Friedhof in einen Baumpark umzugestalten, gab eine kurze Mitteilung im Plauener Amtsblatt vom Mai 2004. Der Kirchgemeindeverband hatte die Absicht geäußert, den Friedhof II mangels Beisetzungen zu schließen und das knapp 5 Hektar große Friedhofsgelände nach Ablauf der Ruhefristen an die Stadt Plauen zurückzugeben.

Seit zehn Jahren wird der Friedhof schon umgestaltet

Mit dem Jahr 2045 verstreicht die Pietätsfrist. Danach darf der Friedhof umgenutzt werden. Es entsteht ein Arboretum, also eine Sammlung verschiedener Bäume und Sträucher als Anschauungs- und Lehrobjekt. Dies hat der Ausschuss für Stadtplanung, Verkehr und Umwelt der Stadt Plauen in einer Sitzung im November 2008 beschlossen.

Die Idee und das Konzept dafür stammen vom Plauener Landschaftsarchitekten und Naturschutzbeauftragten der Stadt Plauen, Bernhard Weisbach. Seit zehn Jahren schon wird der über 125 Jahre alte Friedhof unter fachmännischer Leitung und mit großer Unterstützung durch den Verein der Freunde Plauens mit fachlicher Begleitung durch die Denkmalbehörden umgestaltet.

Platz eins des Sächsischen Kinder- und Jugenddenkmalpreis ging an die Grundschule Großenhain und Plauen wurde mit Platz zwei ausgezeichnet. Der dritte Platz wurde an das Georgius-Agricola-Gymnasium in Glauchau verliehen.



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