Saisonfinale: Pausa empfängt Werdau

Ringen KSV will sich mit Erfolgserlebnis aus Saison verabschieden

Die Bundesliga-Ringer der WKG Pausa/Plauen haben eigentlich eine gute Saison hingelegt. Zufrieden ist man in der Erdachsenstadt aber keineswegs. "Wir haben die vier Derbys gegen Markneukirchen und Greiz verloren. Das tut weh. Aber als Sportler müssen wir das verkraften und akzeptieren", gibt Vereins-Chef Ulrich Leithold die Richtung vor. Natürlich wollen die Pausaer heute Abend (Beginn 19.30 Uhr) den AC Werdau niederringen. Dann käme der KSV auf 15:21 Punkte und würde sich mit einem Erfolgserlebnis aus der Saison verabschieden. Wie der Verein mitteilt, wird man an der Nachwuchs-Philosophie nichts ändern. Über 50 Kinder und Jugendliche trainieren beim KSV Pausa. Die Stadt baut jetzt sogar eine neue Zweifelderhalle, eben weil die kleine Arena den aufstrebenden Verein einengt. Gerade weil im fachkundigen Publikum immer häufiger die Ausländerproblematik diskutiert wird, setzt der Verein auf sein Jugendprojekt. Ziel ist es, immer wieder vogtländische Ringertalente so gut auszubilden, dass sie in der 2. Bundesliga mithalten können. Wie schwer es ist, im allgemeinen Wettrüsten zu bestehen, wissen in Pausa alle. Und viele beim KSV sind mit dem siebenten Platz zufrieden. kare