Schüler testen sich an der Börse

Planspiel Fast alle Teams machen Verlust - Rodewischer gewinnen

Rodewisch. 

Rodewisch. Über 100.000 Schüler, Studenten, Azubis, Lehrkräfte und junge Erwachsene aus 15 Ländern nahmen im vergangenen Jahr am Planspiel Börse teil. Nach elf Wochen endete die 36. Spielrunde des Sparkassen-Wettbewerbes. "Insgesamt wurden über 937.000 Aufträge abgewickelt", berichtet Yvonne Feustel von der Sparkasse Vogtland.

Als bestes Schülerteam in der Depotgesamtwertung im Vogtland bewiesen sich die "Casherzeuger" mit einem Depotwert von 52.893,47 Euro bei einem Startkapital von 50.000 Euro. Zum Team des BSZ Vogtland (Schulteil für Wirtschaft und Informatik in Rodewisch) gehörten die Teammitglieder Annabell Deckert, Felix Kluge, Lucy Strobel und Lina Wiesnet.

Planspiel machte einen Depotgewinn schwierig

Während der Spielzeit galt es, politische Ereignisse wie die Brexit-Verhandlungen oder den Wirtschaftskurs in den USA in Entscheidungen einzubeziehen. So war der Spielverlauf durch viel Bewegung am Aktienmarkt und Kursverluste gekennzeichnet. Aufgrund der angespannten Börsensituation konnten nur sieben Prozent der Teilnehmer einen Depotgewinn verzeichnen. Die europäischen Sparkassen vermitteln mit dem Planspiel Börse finanzielle Bildung spannend und praxisnah. Von diesen Erfahrungen profitieren die Teilnehmer auch später bei eigenen Finanzentscheidungen.

Das Siegerteam erhielt einen Gutschein für eine Klassenausfahrt im Wert von 1.000 Euro. Zusätzlich erreichte das Team den dritten Platz in Sachsen. In der Sparkasse Vogtland beteiligten sich insgesamt 60 Teams mit 185 Teilnehmern.