• Corona-News
  • Sachsen
  • Chemnitz
  • Erzgebirge
  • Mittelsachsen
  • Vogtland
  • Westsachsen

Schenkt doch den Frauen mehr Gehör

Fußwege Tiefe Stolperfallen im Kopfsteinpflaster in Zukunft bitte vermeiden

Das Kopfsteinpflaster - es ist und bleibt eine Qual. Vor allem für alle Frauen in High Heels. Plauen wird daher oft kritisiert. Der BLICK-Reporter wurde bereits unzählige Male darauf angesprochen. Barbara Buschner (49) beschwerte sich vergangene Woche: "Ich habe auf dem gepflasterten Klostermarkt einen Absatzstift verloren und so ein teures Paar Schuhe ruiniert."

Doch nicht nur Frauen in Stöckelschuhen hassen die Pflasterstein-Alleen. Auch Fahrradfahrer und Menschen im Rollstuhl klagen über "Schüttelfrost" beim Überqueren der Straßen und Plätze.

Zu Beginn des Rollator-Zeitalters hatte die Stadt auf eine barrierefreie Umgestaltung von Altmarkt und Umgebung gesetzt. Das Ergebnis kann sich durchaus sehen lassen. Die gepflasterte Altstadt versprüht historischen Charme. Wer gut zu Fuß ist, der hat hier keinerlei Probleme. Doch die alternde Gesellschaft und ein sich veränderndes Schönheitsideal münden in vielen Metropolen in barrierefreie Laufstreifen.

"Ob Umknicken oder Steckenbleiben, wenn meine Füße oder meine Schuhe Schaden nehmen können, meide ich solche Plätze. Ich laufe also dort gar nicht erst lang", bestätigt Cathleen Seidel (26). Ein vermutlich daraus entstehendes Problem, wurde bislang vielleicht noch gar nicht ins Kalkül gezogen. Im Gespräch erfuhr der BLICK-Reporter von Marie Sickert (25): "Ich würde vermuten, dass Schuhläden dahin gehen, wo ich problemlos laufen kann. Unsere Einkaufscenter sind voller Schuhläden." Das heißt: Die Männerdomäne Fußwegbau darf künftig gerne auch den Frauen Gehör schenken. kare



Prospekte