Schon die Winterkaffee-Edition probiert?

Kaffeerösterei Daniel Zeller macht um Supermarktbohnen und Massenware großen Bogen

Plauen. 

Plauen. Eine neue Kaffeerösterei? Das ist die Leidenschaft von Daniel Zeller. Der trifft den Geschmack von immer mehr Kaffeeliebhabern. Er sagt: "Es gibt wieder pünktlich zur Weihnachtszeit unsere Winterkaffee-Edition. Ein weihnachtlicher, nach schokoladigem Früchtebrot schmeckender Kaffee, der nur aus natürlichen Kaffeevarietäten ohne Aromenzusätze kreiert wird. Auch ein Winterespresso ist in Vorbereitung. Er wird zartbitterschokoladig, beerig-fruchtig und schön kräftig schmecken." Leere Versprechungen sind bekanntlich nicht das Ding von Daniel Zeller. Und auch keine leeren Flaschen: "Ein besonderes Highlight sind die neuen Craft-Biere von der Ybnstoker-Brauerei-Community. Allesamt richtig experimentierfreudige Bierbrauer, mit denen wir zusammen ein vanillig, schokoladiges Coffeestout kreiert haben, welches unsere Kunden ab jetzt im Bierkühlschrank finden", lässt der Chef wissen.

Faire Kaffeebohnen aus Honduras und Äthiopien

Die neue Kaffeerösterei ist bekanntlich umgezogen. Sie findet man jetzt in der Neundorfer Straße 4. Der Plauener trinkt schon immer gerne Kaffee. Genau diese Leidenschaft hat dann aus dem lebensfrohen Vogtländer einen Jung-Unternehmer gemacht. "Ich habe mir Mitte der 1990er-Jahre eine alte Gastro-Espresso-Maschine restauriert. Aber dann musste ich feststellen, dass es im Supermarkt für mich keinen gescheiten Kaffee gab", erinnert sich der gelernte Konstruktionsmechaniker. Irgendwann begann dieser Daniel, selbst zu rösten. Um Supermarktbohnen und Massenware machte der Mann einen Bogen. "Ich habe viel probiert. Und vor zehn Jahren begann ich, nach der perfekten Methode zu suchen", blickt der Kaffee-Experte heute zurück. Als Daniel endlich den richtigen Dreh raus hatte, wuchs sein Selbstbewusstsein. Seit 2013 gibt die neue Kaffeerösterei. Seine von Hand gepflückten Bohnen kommen unter anderem aus Honduras, Ecuador, Äthiopien, Nicaragua und Brasilien. Der Plauener achtet auch darauf, dass die Kaffeebauern vor Ort fair bezahlt werden.