Schwere Wochen stehen bevor

Fußball VfB Auerbach und VFC Plauen brauchen im Abstiegskampf Zählbares

Marcel Schuch ist der Mann der wichtigen Tore! Der 27-Jährige traf für den VfB Auerbach gegen Meuselwitz (5:0), Plauen (3:2), Hertha BSC II (1:0), RB Leipzig (3:4) und den FSV Zwickau (1:1). Fünf Tore nach acht Spielen, das ist für einen Regionalliga-Stürmer top. Will sich der VfB als Aufsteiger aber auch in Zukunft fernhalten von den Abstiegsplätzen, dann müssen nun auch gegen die eher unattraktiven Gegner Punkte her. Nach dem gestrigen Spiel beim FC Carl Zeiss Jena (nach Redaktionsschluss) bereitet sich der VfB Auerbach auf das Heimspiel gegen den Berliner AK (So., 4.11., 13.30 Uhr) vor. Danach folgt das Auswärtsspiel bei Union Berlin II (So., 11.11., 13.30 Uhr), bevor Neustrelitz (Fr., 16.11., 19 Uhr) kommt. VfB-Trainer Steffen Dünger: "Diese Spiele finden auf Augenhöhe statt. Dort wird sich entscheiden, ob wir in akute Gefahr geraten."

Noch größer ist der Druck für den VFC Plauen. Nach dem sensationellen 1:1-Unentschieden gegen Ligakrösus RB Leipzig kämpft der Verein "jetzt wieder etwas selbstbewusster gegen den drohenden Abstieg", spricht VFC-Trainer Dirk Berger das vor zwei Monaten noch Undenkbare mutig aus. Mut brauchen seinen Jungs als Drittletzter am morgigen Sonntag (Anstoß 13.30 Uhr) bei Energie Cottbus II. Dann gastiert der FSV Zwickau (Sa., 3.11., 14 Uhr) in der Sternquell-Arena. Am darauf folgenden Freitag (9.11., 19 Uhr) fahren die Plauener zum FC Carl Zeiss Jena, wo man im Angesicht mit Ex-Trainer Thomas Hoßmang einige zusätzliche Emotionen erwarten darf. Hoßmang prozessiert bekanntlich gegen den VFC, weil die Plauener keine Abfindung bezahlen wollen. VFC-Geschäftsführer Heiko Unger: "Hoßmang hat dem Verein schwer geschadet."