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Sie führt die "Stromer" an

Menschen 2019 Andrea Müller seit fünf Jahren als Umweltpionier unterwegs

Oelsnitz. 

Oelsnitz. Sie hat bereits vor fünf Jahren den Schritt in die Zukunft gewagt. Andrea Müller aus Oelsnitz und ihr Ehemann waren 2014 noch Amazonen. Denn sie fahren Elektroauto. Die Strommobillisten gelten als Anführer einer neuen Zeitrechnung gegen die sich fast die ganze Welt wehrt. Weil das E-Auto in seiner Entwicklung eben noch immer am Anfang steht. "Wir sind eine fünfköpfige Familie aus dem Vogtland. Wir sind keine Geschäftsleute, keine Ingenieure, sondern eine ganz normale Durchschnittsfamilie", erzählen die Müllers.

Es begann als Experiment

Die gebürtigen Plauener arbeiten als Krankenschwester und Pfleger im OP-Saal am Helios Vogtland-Klinikum. Zum Stromauto kamen die Müllers so: "Seit Dezember 2013 haben wir eine Photovoltaik-Anlage auf unserem Dach. Daran hängen zwei Haushalte. Wir konnten 2014 nicht genug erzeugten Strom für uns selbst nutzen und so haben wir uns ein Elektroauto angeschafft. Geladen wird unser Auto natürlich mit dem Strom der Solaranlage. Entweder über Schuko oder über eine Wallbox von Open-EVSE." Damals versprach Andrea: "Für uns ist es ein Experiment und wir werden von unseren Erfahrungen berichten.

Eigene Elektrorallys

Unser großes Ziel 2015 ist die Teilnahme an der Wave Trophy 2015." Die internationale Elektrorallye sorgte seinerzeit im Vogtland für Aufsehen. Doch inzwischen organisieren die Müllers und ihre Freunde selbst eine erfolgreiche Rallye. In diesem Jahr meldete die eMot-Rallye mit 62 Elektrofahrzeugen (davon sieben Zweiräder) und mehr als 120 Teilnehmern einen neuen Rekord. Die fünf vogtländischen Elektromobil-Pioniere waren sehr zufrieden. Zur 8. eMot-Rallye am 2. Mai 2020 erwarten die "Stromer" noch mehr Teilnehmer. Internetinfo: https://unsersonnenstrom.wordpress.com/