Sie ist die neue Leiterin im "Zwergenland"

Soziales Ulrike Schubert setzt auf Teamarbeit und Vernetzung in der Kita Reuth

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Die neue Kita-Leiterin Ulrike Schubert. Foto: Simone Zeh

Reuth. Ulrike Schubert aus Rößnitz leitet seit diesem Monat die integrative Kindertagesstätte "Zwergenland" in Reuth (bei Plauen). Damit ist die Stelle der Leiterin wieder besetzt, die drei Monate vakant war. Die ersten Eindrücke? "Es sind alles Goldstücke", sagt Ulrike Schubert, meint damit die Kinder und lacht. Die Neugier der Kinder begeistere sie, sagt die 29-jährige, die verheiratet und selbst Mutter einer kleinen Tochter ist. "Ich habe Lust, mit den Kindern aktiv zu sein."

Die Sozialpädagogin arbeitete beim Jugendamt

Bisher hatte Ulrike Schubert eher mit Problemen im Bezug auf Kinder zu tun. "Ich war im Jugendamt des Landratsamtes im Dezernat Soziale Dienste tätig. Vier Jahre lang." Als Sozialpädagogin bei den Hilfen zur Erziehung, wie sich der Bereich nennt, ging es eher um Beratung und auch Kindeswohlgefährdung in Familien. "Ich wollte einen neuen Weg einschlagen." Der Abschied von ihren bisherigen Arbeitsstelle, von den Kollegen und den Familien, die sie betreut hatte, sei trotzdem emotional gewesen. "Man geht mit einem weinenden und einem lachenden Auge."

Neue Herausforderungen warten im Zwergenland

In der Reuth Kindertagesstätte ist Ulrike Schubert noch beim Ankommen. Mit Steffen Raab, dem Weischlitzer Bürgermeister, hatte sie bereits eine Rundfahrt zu den anderen Kitas der Gemeinde unternommen. "Das finde ich gut für ein Netzwerk", sagt sie. Auch dem Elternbeirat in Reuth wurde sie bereits vorgestellt. Wichtig ist ihr, dass die Kinder durch Liebe, Zuwendung und Geborgenheit ermöglicht werde, ihre Fähigkeiten zu entfalten.

Ulrike Schubert gefällt auch, dass man bei 68 Kindern - davon sind 21 Krippen- und 16 Hortkinder - individuell auf die Mädchen und Jungen eingehen könne. Was sie als nächstes vorhat? "Zuerst will ich das Team, die Kinder und Eltern besser kennen lernen. Ideen will ich im Team zusammen entwickeln und realisieren. Das ist mir wichtig." Genauso wie ein Netzwerk mit den Einwohnern und Firmen im Ort, um das Dorfleben zu stärken.