Sie kämpfen zusammen gegen den Krebs

Spende Oppel GmbH ist Partner der Stiftung zur Hilfe krebskranker Kinder

Plauen. 

Plauen. Der Krebs ist eine Geißel unserer Zeit. Beinahe täglich hört man im privaten oder beruflichen Umfeld von Schicksalen krebserkrankter Menschen. Trifft die tödliche Krankheit ein Kind, sind wir geschockt. Weil aber die Chancen auf Heilung durch den medizinischen Fortschritt Jahr für Jahr steigen, hat auch die Stiftung zur Hilfe krebskranker Kinder im Sächsischen Vogtland enorm an Bedeutung gewonnen. "Denn es ist ganz wichtig wie sich ein Krebspatient fühlt", sagen die Ärzte. Ein gutes Umfeld kann also zum Lebenselixier werden.

Stiftungskapital auf 800.000 Euro angewachsen

"Aber um das herzustellen, braucht man Geld", weiß Dr. Tassilo Lenk. Vor 21 Jahren hatte er angefangen, Geld einzusammeln. Als damaliger Landrat ging der Adorfer "betteln". Mit Erfolg: Aus den anfänglichen 15.000 D-Mark sind inzwischen unglaubliche 800.000 Euro geworden. Und dieses Stiftungskapital wächst immer weiter. So hatte zum Beispiel das Unternehmen Oppel Automobile vor Weihnachten 2.500 Euro überwiesen. Die Spende wäre beinahe "untergegangen", doch dem Stiftungsvorsitzenden war es wichtig "Ihnen von ganzem Herzen Dankeschön zu sagen. Denn Sie haben die gleiche Summe bereits im Vorjahr gespendet. Im Namen unserer Kinder und deren Familien wünsche ich Ihrem Unternehmen für dieses Jahr alles Gute", schüttelte Dr. Tassilo Lenk in dieser Woche die Hand von Sascha Dürrleder. Der Gesamtleiter und Prokurist der Oppel GmbH trägt Verantwortung für 170 Mitarbeiter in den Standorten Aue, Plauen und Ellefeld.

Traditionsunternehmen kümmert sich um den Nachwuchs

Um den Nachwuchs kümmert man sich im Hause Oppel bereits seit 1928! Zum 1. September 2019 will dieses Unternehmen insgesamt 35 Auszubildende in verschiedenen Berufen unterrichten. Mehr dazu im Internet (www.oppel-automobile.de) oder direkt an den Standorten. Insgesamt beschäftigt die Oppel-Gruppe 350 Mitarbeiter. Doch zurück zum eigentlichen Thema. Mit den vom Autohaus gespendeten 5.000 Euro kann die Stiftung einiges tun. Ferienfahrten, kleine Urlaube, Ausflüge und viele andere Freuden lassen sich so finanzierten. Weil im Vogtland aktuell über 20 Familien betroffen sind, wird ständig Geld benötigt. Denn oft scheidet ein Elternteil wegen der Krebserkrankung aus dem Berufsleben aus, um sich ganz dem eigenen Kind widmen zu können. Finanzielle und soziale Schwierigkeiten sind oft die Folge. Nahezu 500 vogtländischen Familien hat die Stiftung inzwischen beigestanden. Und ganz oft hatten die Ärzte Erfolg. Das Unternehmen Oppel hat in den vergangenen zwei Jahren auf Weihnachtsgeschenke für Kunden verzichtet und das gesparte Geld gespendet. Klasse!