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So schön ist der Herbst

Revue Festspielscheune begeistert Publikum

Stelzen. 

"Wenn der Vogtländer sagt "ging scho", dann ist das schon ein große Lob", sagte Festspieldirektor Henry Schneider, zum Schluss der Herbstrevue in der Festspielscheune Stelzen. Die Besucher aber hätten mit ihrem Klatschen gezeigt, dass es weit mehr war als das. Keine Wunder also, dass eine Zugabe sein musste. Wie schön der Herbst sein kann, das konnten die über 300 Gäste bei der wunderbaren Revue erleben, wurden sie doch von Henry Schneider und den Künstlern mit auf eine musikalische Reise getragen. Für schöne herbstliche Atmosphäre sorgten zudem Kerzenlicht und Herbstlaub auf den Tischen. "Der Geige Liebeslied" brachte Sebastian Ude auf seinem Instrument zu Gehör, unterstützt vom Neuen-Salonorchester-Leipzig. Besonders neugierig war nicht nur das Publikum, sondern auch Henry Schneider selbst, wie er bescheinigte, auf Esther und Jonas Slanzi. Das Artistenduo aus der Schweiz verstand es, mit seiner Kunst, witzige Geschichten zu erzählen sowie fantasievolle Bilder im Raum zu kreieren. Viel Applaus vom faszinierten Publikum gab es für die Kunststücke am Vertikalseil und mit Flaschen, auf welchen Jonas Slanzi balancierte. Gerhard Winkler indes war der gesamte Abend gewidmet. "Kennt jemand den Komponisten?", fragte Henry Schneider. Keiner meldete sich im Publikum. "Aber die Caprifischer kennt jeder", so Schneider. "Die Schlager von ihm waren vor und nach dem zweiten Weltkrieg ganz vorn in den Hitparaden. Es sind Lieder mit Sehnsucht nach einer schönen heilen Welt." Im Finale sang Jana Hruby diesen Ohrwurm fürs Publikum. Auch "So wird's nie wieder sein" durften die Zuhörer genießen. "Das Lied war 1941 entstanden. In einer Zeit, die nicht einfach war, wo man nicht wusste, wohin sie führt." Dabei könne man vielleicht Parallelen zu heute sehen. Es gebe immer Spannung und Entspannung. So wie es Sommer und Winter gebe. "Und wenn ich so die Nachrichten höre, denke ich, dass es auch wieder Entspannung geben wird", so Henry Schneider.



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