So sieht das neue DRK-Begegnungszentrum aus

Eröffnung DRK hat alle seine Angebote im neuen Domizil in Reichenbach gebündelt

Reichenbach. 

Reichenbach. Alle seine Angebote hat der DRK-Kreisverband Vogtland/Reichenbach e.V. jetzt in einem Domizil gebündelt. Das neue DRK-Beratungs- und Begegnungszentrum in der Humboldtstraße 45 ist feierlich eingeweiht und seiner Nutzung übergeben worden. "Wir hoffen, dass das neue Zentrum von den Menschen gut angenommen wird", sagte Bianca Zisowsky, Geschäftsführerin des DRK Kreisverbandes Vogtland/Reichenbach, zur Feierstunde. Das Angebot reicht vom Sozialdienst, Ehrenamtszentrum über den Fahrdienst und die Suchtberatung bis zum Ehrenamtszentrum. Und: "Wir wollen ein Jugend-Rot-Kreuz in Reichenbach aufbauen."

Kurze Bauzeit erforderte gute Organisation

In 96 Wochen Bauzeit war das neue DRK-Domizil in der Neuberinstadt errichtet worden. "Es war eine angespannte Zeit, alles in der Kürze der Zeit zu schaffen", umriss Bianca Zisowsky. "Das schafft man nicht allein, sondern nur gemeinsam." Wenn alle an einem Strang ziehen, man sich aufeinander verlassen kann. Immerhin 80 Mitarbeiter sind beim DRK in Reichenbach tätig, dazu kommen 120 Mitarbeiter des DRK-Rettungsdienstes. Andy Feig, der Rettungsdienstleiter, übergab der Geschäftsführerin Maskottchen Henry, einen riesigen Plüschteddy. Von einem wichtigen Schritt in die Zukunft und modernen Arbeitsplätzen sprach Evi Hölzel vom DRK-Vorstand.

Neubau kostete viel Geld

Projektplaner Christian Suhr erläuterte den Bau von der Idee 2014 bis zur Vollendung 2019, von den Grundmauern aus dem Jahr 1928 bis 2016, als eine Kostenerhöhung eintrat. Insgesamt 2,1 Millionen Euro hat das Bauvorhaben gekostet. "Möglich ist solch ein Bau nur mit Fördermitteln", so Oberbürgermeister Raphael Kürzinger. Von Bund und Land kamen 1,2 Millionen Euro. 694.000 Euro bewältigte das DRK. Mit 186.000 Euro unterstützte die Stadt den Bau. "Viel Geld, aber gut angelegt", so der Oberbürgermeister. "Wir versprechen uns viel von der Investition." Er sprach die soziale Kompetenz an und die städtebauliche Kompetenz, denn eine "Dreckecke" in der Stadt wurde beseitigt. "Aus einer Ruine ist ein Aushängeschild geworden." Und: Von den 41 am Bau beteiligten Firmen kamen viele aus der Region.