• Corona-News
  • Sachsen
  • Chemnitz
  • Erzgebirge
  • Mittelsachsen
  • Vogtland
  • Westsachsen

So spannend war es noch nie!

Handball Oberlosa startet am Samstag gleich mit einem Spitzenspiel gegen Jena

Plauen. 

Plauen. So spannend war es noch nie. Am Samstagabend geht die Mitteldeutsche Oberliga scharf. Mittendrin sind die zwei Plauener Handballvereine. Vehement wehrt sich der SV 04 Oberlosa gegen die Rolle des Topfavoriten. Aus gutem Grund. Denn es gibt mit dem HC Burgenland, Freiberg und Jena drei weitere Vereine, die den Aufstieg in die 3. Liga anpeilen.

Zum Saisonauftakt empfängt der SV 04 Oberlosa mit dem HBV Jena 90 also einen Mitkonkurrenten. Und der meldete sich im Vorfeld lautstark zu Wort: "Viele Vereine interpretieren uns vollkommen falsch", stellt Ex-Bundesligaspieler Sergio Ruiz Casanova klar. Der Spanier ist Geschäftsführer des HBV: "Wir haben ein ehrgeiziges Team und wollen mittelfristig in den höheren Ligen spielen. Dass wir die Hoffnung haben, irgendwann dieses Ziel zu erreichen und offen darüber sprechen bedeutet nicht, dass wir heute so weit sind und wir haben das so nie behauptet. Unser jetziger Etat liegt deutlich unter der Marke von 200.000 Euro." Genau diese Summe hat der SV 04 Oberlosa inzwischen zur Verfügung. "Sobald wir aber auch nur einen Millimeter abheben vom Boden, kostet uns das Schubkraft", betont Petr Hazl, der Trainer des SV 04 Oberlosa.

 

 

Ein Spiel ohne Prognosen

Um 19 Uhr erfolgt am Samstagabend der Anwurf in der Plauener Kurt-Helbig-Sporthalle. Prognosen sind vor diesem Duell nur schwer möglich. SV-Abteilungsleiter Rico Michel weiß: "Neuer Trainer bei den Zeiss-Städtern wurde mit Pierre Liebelt ein junger Mann, der zuvor beim SV Hermsdorf gearbeitet hat. Mit Marcin Kijowski und Patrik Pristas hatte der HBV zwei Abgänge zu verzeichnen, konnte im Gegenzug allerdings vier neue Spieler verpflichten." Da ist Vorsicht geboten.

Erst Recht, weil den Gastgebern mit Denny Mertig (126 Treffer) der gefährlichste Angreifer der Vorsaison fehlt. Kapitän Carsten Klaus: "Wir haben letzte Saison kein Heimspiel verloren und nur einen Punkt abgegeben. Das verdanken wir auch unseren Fans, die oft das Zünglein an der Waage waren. Am Samstag brauchen wir wieder diesen Rückhalt", appelliert der dienstälteste Plauener, der in seine elfte Saison geht.



Prospekte