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So wird ein Volksfest draus

Ehrenamt Bei Wacker halfen über 100 Leute drei Tage lang beim 61. Sport- und Sommerfest

Ein neuer Zeitgeist wird gebraucht. Sonst stirbt nicht nur das Ehrenamt. Verloren gehen würden zum Beispiel Veranstaltungen wie das Sport- und Sommerfest des 1. FC Wacker. Der Plauener Verein hat vergangenes Wochenende mit über 100 Helfern ein Spektakel veranstaltet. Hunderte Stunden Arbeit staken drin. Christian Wenzel hat als Musiker 13 Jahre Konzert-Erfahrung. "Für so ein Volksfest brauchst du normalerweise hauptberufliche Mitarbeiter", sagt der 31-jährige. Bei Wacker aber wird alles erst nach dem Job organisiert. Schon deshalb will der Vorstand keine Unsummen für Künstler ausgeben. Die Bands sollen zudem in die Ostvorstadt passen. Und so überraschte der gebürtige Pausaer Christian Wenzel bereits zum Auftakt. "Ich spiele nicht nur live, ich bin heute auch euer DJ." Nur wenige Szenekenner wissen, dass Christian mit seinem "Red Face Project" auch an den Reglern richtig was drauf hat. "Das Publikum ging ab wie Bombe", lachte Wacker-Vorstand Markus Löffler. Vielen unbekannt war auch die Party-Band "M.S.Te". Tierarzt Matthias Schneider und seine beiden Mitstreiter gehören ebenfalls zu den Geheimtipps der Region.

Die Obervogtländer sorgten am Samstag für Oktoberfest-Atmosphäre im Wacker-Festzelt. Auch die Newcomer-Band "The Golden Poirs" musste Zugaben spielen. Frontfrau Kira Dunger hatte mit ihrer tollen Stimme ganz schnell die Zuhörer im Griff. Möglich aber werden solche Auftritte eben nur, weil beim 1. FC Wacker so viele Leute im Ehrenamt arbeiten. Denn der Eintritt war für alle Gäste frei und die Stimmung phantastisch. kare



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