Sonderschau zeigt Kunst im Mini-Format

Miniaturen 200 Jahre Spielzeuggeschichte kommt nach Reichenbach

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Hier ist alles im Miniformat. Und gerade deshalb so reizend anzuschauen. Foto: Simone Zeh

Reichenbach. Alles ist im Miniformat und gerade deshalb für Besucher so reizend anzuschauen. In der Sonderschau des Neuberin-Museums in Reichenbach sind Miniaturen aus der Sammlung Katharina Engels aus Rothenburg ob der Tauber zu besichtigen. Exponate aus etwa 200 Jahren Spielzeuggeschichte: Eine Brautausstattung um das Jahr 1900, ein Modegeschäft, eine Klosterapotheke, Kaufläden, Puppenhäuser und -küchen sind zu bewundern.

Porzellan, Glas und Kleidung

"Es sind hochwertige Miniaturen", sagt Museumsmitarbeiterin Jacqueline Heidel. "Es gibt so viel zu entdecken." Da reiche ein Rundgang längst nicht aus, um wirklich alles zu sehen. Feine Silberminiaturen aus England, zarte handgemachte Kleidung, mundgeblasenes Glas, handbemaltes Porzellan. Früher haben die betuchten Bürger ihr Haus als Miniatur bauen lassen. Nicht zum Spielen für die Kinder, eher um sich zu präsentieren.

Da wären seltene Mini-Scherenschnitte oder Korbwaren im Kleinformat zu entdecken, ein Theater oder auch eine Schule, vielerlei Marktstände. Geöffnet ist die Schau "Miniaturen - Objekte der Kleinkunst" von Dienstag bis Freitag, 10 bis 16 Uhr, und am Sonntag, 13 bis 16 Uhr noch bis zum 11. Februar.