Sonntag in der Helbighalle: Plauener Volleyballgirls brauchen ihren Anhang

Die Mädels vom SV 04 Oberlosa empfangen um 12 Uhr den TSV Leipzig

Plauen

In der Volleyball-Regionalliga Ost verzeichnen die Damen vom SV 04 Oberlosa immer mehr Zuschauerzulauf. Deshalb ist als Spielort eigentlich nur noch die Kurt-Helbig-Sporthalle geeignet. Dort passt die Infrastruktur. Diesen Sonntag ist es wieder so weit. Die Plauenerinnen bestreiten ein Heimspiel im Kurt-Helbig-Tempel. Der erste Aufschlag erfolgt um 12 Uhr.

SV 04 Oberlosa in der Pflicht

Abteilungsleiter Gunar Rus: „Derzeit sieht die aktuelle Tabelle aufgrund der geringeren Anzahl absolvierter Spiele für die Oberlosaerinnen etwas verschoben aus, denn der momentane Tabellenplatz ist nicht der Anspruch für das Gushurst-Team. Diesen Sonntag geht‘s bereits um 12 Uhr gegen den aktuellen Tabellenvierten TSV Leipzig 76. Die Messestädterinnen haben sich in den letzten Wochen auf leisen Sohlen mit drei Siegen an die Spitzengruppe herangekämpft. Aber Oberlosa gewann das Hinspiel mit 3:1.

Das Publikum ist von großer Bedeutung

Trainer Lutz Gushurst weiß: „Wir müssen uns auf harte Gegenwehr gefasst machen. Nach den zwei Niederlagen gegen Görlitz und Dresden müssen wir das Rude unbedingt wieder herumreißen.“ Die Oberlosaerinnen hatten jetzt drei Wochen Zeit zur Regeneration und man sollte jetzt hochkonzentriert diese kommende Spielserie mit drei Heimspielen in Folge angehen. Das Publikum ist von großer Bedeutung. Über 200 Volleyballfans würde man sich sehr freuen.

Zur Situation

Übungsleiter Lutz Gushurst startete vor zwölf Jahren als Cheftrainer im weiblichen Bereich der Abteilung Volleyball mit dem „Projekt Neustart“. Durch die intensive Jugendarbeit und ganz viel Geduld und Fachkompetenz steht Lutz Gushurst zusammen mit Co-Trainer Steffen Laudel jetzt vor der Ziellinie und dem Höhepunkt einer lange Reise. Oberlosa rangiert in der Tabelle auf Platz acht, hat aber nur drei Zähler Rückstand zum Tabellendritten. „Genau das ist das Ziel. Wir wollen Dritter werden, müssen dazu aber eben gewinnen“, weiß Diagonalangreiferin Paula Rohleder.

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