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Vogtland

Sorgentelefon: "Darüber reden hilft und stärkt"

Beratung Sorgentelefon sucht Ehrenamtliche - Bedarf nach Lockdown gestiegen

Plauen. 

Plauen. Im Vogtland hat die Coronapandemie enormen Schaden angerichtet. 828 Todesfälle und viele Long-Covid-Patienten (Gesamtinfektionen 18.822) beklagt die Region. Aktuell ist die Lage stabil. In der Bevölkerung sind etwa 70 Prozent vollschutzgeimpft oder genesen. Dadurch ist die Inzidenz auf 0,9 gesunken. Doch jetzt melden sich Einrichtungen wie das Kinder- und Jugendtelefon. Beim Deutschen Kinderschutzbund, Ortsverband Plauen e. V., spricht Koordinatorin Dietgard Nekwinda (Telefon 0178-8886318 | E-Mail kjt@dksb-plauen.de) von deutlich größerem Bedarf.

Mitstreiter gesucht

Das sogenannte Sorgentelefon gibt den Anrufenden Raum zum Erzählen. "Das hilft ihnen und stärkt sie. Gerade in der letzten Zeit standen viele Heranwachsende in ihrem umgekrempelten Alltag vor großen Herausforderungen", berichtet Dietgart. Es tut gut, wenn am Telefon jemand Zeit hat und zuhört. Am Beratungstelefon des Kinderschutzbundes in Plauen gab es im letzten Jahr 1.681 Beratungsgespräche. "Manchmal fällt es leichter mit einer fremden Person über seine Sorgen zu reden", berichtet Frau Nekwinda. Sie sucht dringend weitere Mitstreiter! "Sind Sie offen gegenüber anderen Meinungen und Menschen und haben Sie ein gutes Einfühlungsvermögen? Möchten Sie sich in Ihrer Freizeit ehrenamtlich engagieren? Dann lassen Sie sich doch zum ehrenamtlichen Berater am Kinder- und Jugendtelefon ausbilden", bittet die Verantwortliche. Viele interessante Themen rund um Kommunikation und die Lebenswelt von Kindern und Jugendlichen werden erarbeitet. Außerdem lernt man, sich selbst zu reflektieren und besser zu verstehen.



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