Spatenstich für mehr Entlastung

Umgehung Start zu weiterem Bauabschnitt

Rodewisch. 

Die Bauarbeiten für die Göltzschtal-Umgehungs-Straße gehen voran. Deutliches Zeichen der symbolische Spatenstich zu einem weiteren Bauabschnitt. Am Donnerstag versammelte sich an einem Garagen-Komplex an der Lengenfelder Straße viel Politprominenz. Darunter auch Roland Werner. Der sächsische Verkehrsstaats-Sekretär lud Rodewischs Bürgermeisterin Kerstin Schöniger ein, die neue Staatsstraße 299 im nächsten Jahr zu eröffnen. Nicht einfach so mit dem Durchschneiden des Bandes sondern mit dem Motorrad. Es hat sich offenbar herumgesprochen, dass heiße Öfen das Hobby der Rathaus-Chefin sind. Nach dem Bau der Autobahn 72 Richtung Leipzig stehe die Göltzschtal-Umgehung an vorderer Stelle bei den Straßenbauprojekten im Freistaat, versicherte Jan Mücke. Der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesverkehrs-Ministerium ist vom Projekt überzeugt. Rodewisch werde in absehbarer Zeit vom Durchgangsverkehr entlastet sein. Rund 40 000 Menschen in der Region Göltzschtal müssen täglich eine gewaltige Verkehrslawine entlang der Durchgangsstraße ertragen. Für die Ortsumgehung Treuen, die Verlegung der Staatsstraße 299 westlich von Rodewisch und die neue Göltzschtal-Umgehung fließen enorme Summen. Laut Mücke insgesamt 70 Millionen Euro. Die zukünftige Umgehung werde vor allem auch eine bessere Anbindung an die Autobahn 72 bringen. Laut den Planern rückt in Rodewisch Anfang September schweres Baugerät an.