Spendenmarathon mit Happy End

Erfolg Janek Schaller kann fünf Adeli-Intensiv-Therapien absolvieren

spendenmarathon-mit-happy-end
Janek (rechts im Kinderwagen) wird nächstes Jahr therapiert. Das benötigte Geld haben hunderte Vogtländer gespendet. Vati André Schaller (hinten rechts, mit Mütze) ist voller Hoffnung. Foto: Karsten Repert

Plauen/Brockau. Janek hat es geschafft! Fünf Therapie-Runden darf der schwerkranke Junge nun absolvieren. Und hunderte Spender im Vogtland hoffen, dass diese Adeli-Intensiv-Behandlungen anschlagen. Denn dann lernt der Zweijährige aus Brockau vielleicht doch noch das Laufen.

Daran hindert ihn derzeit eine hundsgemeine Krankheit, die sich Zerebralparese nennt. Die Bewegungsstörung ist gekoppelt mit einer spastischen Lähmung. Eine Intensivtherapie kostet etwa 4.500 Euro und sie wird von deutschen Krankenkassen noch nicht anerkannt. Aber warten kann Janek nicht. Bis zu seinem vierten Geburtstag muss alles getan werden, um den drohenden Rollstuhl beiseite zu schieben.

Dank Spenden sehr gute Chancen auf Heilung

Weil erst in diesem Jahr wieder ein kleiner Junge nach fünf erfolgreichen Therapierunden in der Slowakei aus dem Rollstuhl aufgestanden ist, glaubt Familie Schaller an einen Behandlungserfolg. Das Problem ist klar: "Die Kosten für die nötigen Therapierunden können von uns als sechsköpfige Familie mit einem Alleinverdiener nicht nebenbei aus der Hosentasche bezahlt werden", sagt Stephanie.

Die Mama kann kaum glauben, was wildfremde Menschen für sie getan haben. Und Papa André spricht für seine Frau und insgesamt vier kleine Kinder: "Wir sind so dankbar, dass wir mit Hilfe der vielen Unterstützung schon so viel Geld zusammen haben, dass unser Sohn sehr gute Chancen auf Heilung hat. Nach den nun finanziell abgedeckten Behandlungsrunden wird Janek große Fortschritte machen", glaubt der Vati. Der Bayern-München-Fanclub "Die Spitzenstädter" sammelte 400 Euro. Super Bayern!



Bewerten Sie diesen Artikel:12 Bewertungen abgegeben