Spitzenfest: Mehr Qualität kostet mehr Geld

Dankeschön Vereinsvorstand schwört alle Helfer bei kleinem Fest auf 2013 ein

Plauen. 

Thomas Münzer führt fast ein Jahrzehnt den Spitzenfestverein. Erst kürzlich wurde er im Kulturausschuss der Stadt gefragt: Könnt ihr nicht mehr Qualität bieten? "Mancher Stadtrat war verblüfft, als ich geantwortet habe, dass eigentlich die Stadt das Spitzenfest veranstaltet und dass man mehr Geld benötigt, um Niveau draufzupacken." Einen solchen Seitenhieb kann sich Thomas Münzer locker erlauben, wie zur Dankeschön-Veranstaltung den über 50 Helfern und Gönner klar wurde. Der ehrenamtliche Vereins-Chef sprach für seine fünf Vorstandskollegen und er lud "alle herzlich ein, bei uns mitzumachen. Wer Kritiken oder Vorschläge hat, den bitte ich, mit anzupacken." Im Rückblick auf das 53. Spitzenfest stellte Münzer im Scharlander der Sternquell-Brauerei nach einem rundum positiven Resümee klar: "Wir sind nur ein kleiner Verein. Aber das heißt nicht, dass wir nicht besser werden wollen oder können."

Für das nächste Spitzenfest vom 14. bis 16. Juni 2013 stehen nach seinen Worten bereits 60 Händler bereit. Das größte Stadtfest im Vogtland soll dann wie bereits im zurückliegenden Sommer die Spitze in den Vordergrund rücken. "Die Verhüllung eines markanten Gebäudes ist wieder geplant. Aber mehr soll erst einmal noch nicht verraten werden", so Münzer. Der Verein selbst ist wie immer auf die Hilfe vieler Ehrenamtlicher angewiesen. Geben soll es nach dem Willen der Vorstandschaft auch wieder das Spitzenfest-Gewinnspiel mit attraktiven Preisen.