Stahlbau-Unternehmen feiert zwei Millionen Umsatz

Wirtschaft Stavog ging vor 500 Tagen an den Start

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Gert Ratzka (2. von rechst), Dirk Wunderlich (links) und Gerd Armbruster (rechts) freuen sich genau wie der Plauener Oberbürgermeister Ralf Oberdorfer (2. Von links) über den Erfolg der Stahlbau Vogtland GmbH. Foto: Karsten Repert

Plauen. Vogtländische Erfolgsgeschichten muss man immer dezent verpacken. Der Vogtländer hält sich lieber zurück. Dabei hätte zum Beispiel das neu gegründete Unternehmen Stahlbau Vogtland (Stavog) nach nur 500 Tagen allen Grund, mächtig auf den Putz zu hauen. Denn im ersten vollen Geschäftsjahr (2017) dieser Firma hat sich die Mitarbeiterzahl von sieben auf inzwischen 16 mehr als verdoppelt und das Stahlbau-Unternehmen hat mit über zwei Millionen Euro Umsatz den Markt erobert.

Die Prognosen für 2018 stehen auf Wachstum. Die Stavog produziert auf historischem Grund und Boden. Das Unternehmen ist zu Hause auf dem ehemaligen Plamag-Gelände in Plauen. Und dort wird in der allerersten Plamag-Halle produziert, die im Jahr 1952 gebaut wurde. Die Gesellschafter Gert Ratzka, Dirk Wunderlich, Gerd Armbruster und die Metallbau Weischlitz GmbH waren mit einer blutjungen Mannschaft gestartet.

"Wir haben am 1. September das Licht bei der Stavog eingeschaltet, unsere Fertigungsstrecke aufgebaut und die ersten Aufträge wurden danach gleich abgearbeitet und ausgeliefert." So unspektakulär begann alles. In der 108 Meter langen Fertigungshalle (12,50 Meter hoch) geht nun aber die Post ab. Bereits jetzt liegt das Auftragsvolumina für 2018 bei über 500.000 Euro.