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Stark machen für die Schwachen

Patenschaft Kiwanis-Club Plauen hilft im Also-Verein, der Parkeisenbahn und dem AWO-Kinderheim

000 Besucher waren beim Benefizkonzert dabei. Die Bundeswehr-Big-Band hatte auf dem Plauener Altmarkt groß aufgespielt. Was aber ist aus den 14.000 Euro Reinerlös geworden, die der Kiwanis-Club vor zwei Monaten erwirtschaftet hat? "Wir dürfen uns über 2.000 Euro freuen. Danke, danke, danke", jubelt Ramona Schilbach. Als Geschäftsführerin und Vorstandsmitglied des "Also e.V." weiß Ramona jeden einzelnen Taler zu schätzen. "Wir werden von keiner Seite gefördert. Nur durch Spenden können wir den Kindern helfen", berichtet sie. Kinder mit Schulproblemen kommen zum Also-Verein, der in den weniger gut betuchten Familien als "Schülerhilfe" gilt. Geht es um Hausaufgaben, um das gezielte Lernen auf eine Leistungskontrolle oder Prüfungsvorbereitungen - hier warten auf die Kinder Lehrer im Ehrenamt. Für die finanzschwachen Eltern und erst Recht für die Kinder ist diese Zuwendung hier wirklich unbezahlbar. "Denn das Angebot ist kostenlos. Deshalb unterstützen wir den Also-Verein seit elf Jahren", betont Kiwanis-Präsident Gerhard Liebscher. Die Patenschaft hört aber nicht beim Geld auf. Vize-Präsident Robby Clemenz hatte den BLICK-Reporter auf die Probleme des Vereins aufmerksam gemacht. Ramona Schilbach bestätigt: "Wir suchen dringend noch Lehrer, die für eine kleine Aufwandsentschädigung ein paar Stunden pro Woche Unterricht geben." Pädagogen im Ruhestand wären beispielsweise ideal geeignet und würden die Vereinsarbeit qualitativ noch zusätzlich verbessern. E-Mail-Kontakt: also-plauen@qrcor.de (Telefon 03741443451). Die 24 Kiwanis-Freunde teilen zudem mit, dass weitere Gelder in das AWO-Kinderheim auf der Straßberger Straße sowie zum Förderverein Parkeisenbahn fließen. Auch diese beiden Institutionen dürfen sich über eine zuverlässige Patenschaft und somit regelmäßigen Geldeingang freuen. Die Kiwanis-Serviceclubs übernehmen seit 100 Jahren die Aufgabe Projekte zu fördern, die ohne deren Zutun nur schwer realisierbar wären. Das Prinzip: Geben genug Spender den Kiwanis-Mitgliedern Geld, kann diese starke Gemeinschaft den eher schwachen Vereinen zuverlässig und regelmäßig helfen. Kiwanis-Präsident Gerhard Liebscher und Vize Robby Clemenz versprechen: "Herzlichen Dank den vielen Spendern. Wir setzen Ihr Geld ganz gewissenhaft ein." kare



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