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Stau in der Staumauer

Schautag Talsperre Muldenberg versorgt 100.000 Menschen in 21 Orten mit Trinkwasser

Gewaltige Kräfte drücken auf diese Staumauer. Die Talsperre Muldenberg wurde vor 90 Jahren in betrieb genommen. Seither hält das monströse Bauwerk den Wassermassen stand. Die Landestalsperrenverwaltung hatte zum spannenden Schautag viele Zahlen zu bieten. "Der Stauraum der Talsperre beträgt 5,7 Millionen Kubikmeter, ihr Einzugsgebiet ist 18,1 Quadratkilometer groß. 100.000 Menschen in 21 Orten werden von hier aus mit Trinkwasser versorgt." Andreas Siemon aus Oelsnitz war mit seinem Enkel Jeton gekommen. Beim Rundgang erfuhren die Zwei: "Diese Bruchstein-Staumauer ist mit 525 Metern die als längste in Sachsen. Die Breite der Staumauer an der Sohle beträgt 15,5 Meter, die Kronenbreite fünf Meter. Die Höhe der Staumauer beträgt knapp 25 Meter." Den Geburtstags-Schautag eingefädelt hatte der Zweckverband Wasser Abwasser, der viele Mitmach-Aktionen organisierte. ZWAV-Pressesprecher Jürgen Hadel ist zugleich als vogtlandweit bekannter Wandersmann vertraut mit den Gewässern der Region: "Gespeist wird die Talsperre vom Saubach sowie aus Roter und Weißer Mulde, die sich nach der Talsperre zur Zwickauer Mulde vereinigen." Vor allem im 1,50 Meter breiten Kontrollgang der Staumauer war richtig viel Betrieb. Opa Andreas Siemon erklärte seinem Enkel Jeton: "Schau nur. So lange dieses Pendellot hier kerzengerade und regungslos herunterhängt, ist alles gut. Hier wird die Bewegungsintensität der Staumauer gemessen und ständig kontrolliert." Der Besucheransturm sorgte tatsächlich immer wieder für Stau in der Staumauer. "Im Inneren eines solch riesigen Bauwerkes zu stehen, das hat etwas Furchterregendes", war Jana Becker aus Plauen dann aber froh, als sie die Talsperre wieder von draußen ansehen konnte." kare



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