Stefanie Hertel trifft im TV ins Leere: „Geht gar nicht“

Vor versammeltem Publikum kam es bei Stefanie Hertel zu einem herausfordernden Moment. Was hat es damit auf sich?

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Nicht nur als Sängerin, sondern auch als Moderatorin ist Stefanie Hertel sehr gefragt. Am 24. Januar moderierte die berühmte Vogtländerin an der Seite von Marco Ventre das „Winter Open Air“-Special der Show „Wenn die Musi spielt“ in den Kärntner Nockbergen in Österreich. Beliebte Acts der Schlager- und Volksmusikszene wie Ross Antony, Sonia Liebing oder Olaf Berger gaben ihr musikalisches Können zum Besten.

Als Vollprofi auf der Bühne führte Hertel gekonnt durch den Abend. Mit ihrer gewohnt sympathischen und herzlichen Art war die Blondine die perfekte Moderatoren-Wahl – da ist sich das Live- und TV-Publikum wohl einig. Doch vor dem Auftritt der österreichischen Partyband Die Lauser kam es für Hertel auf der Bühne zu einem herausfordernden Moment. Im Gespräch mit Co-Moderator Marco Ventre traf die Vogtländerin ins Leere...

Stefanie Hertel auf TV-Bühne: Sängerin will Imagewechsel

Bevor die Lauser ihren Song „Di, di, di (hätt i gern um mi)“ performten, sagte Stefanie Hertel vor dem Live-Publikum in Österreich zu ihrem Co-Moderator: „Lieber Marco, ich brauche jetzt mal deine Modeexpertise…“ Marco Ventre war sichtlich gespannt darauf, was Hertel nun von ihm wissen wollte. Sie meinte: „Wir wissen ja alle, dass die Lauser immer in Kilts (Schottenröcken) auftreten. Ich hab so das Gefühl, vielleicht wäre es doch mal Zeit für einen Imagewechsel.“ Auf einer Leinwand auf der Bühne erschienen KI-generierte Bilder der Lauser, die die Bandmitglieder in für sie ungewohnter Bekleidung zeigten. Hertel wandte sich der Leinwand zu: „Ich hab mal die KI gefragt – schau mal, vielleicht probieren wir es mal mit einem Anzugfoto…“ Marco Ventre war von dem Bild nicht begeistert – „da schauen sie aus wie Versicherungsvertreter, nein!“ Stefanie Hertels Vorschlag zum (ironisch gemeinten) Look-Wechsel der Lauser kam nicht gut an.

Kein Zuspruch für Stefanie Hertel: Damit trifft sie ins Leere

Doch die 46-Jährige hatte noch Alternativen in petto. Sie ließ auf der Leinwand ein nächstes KI-generiertes Foto der Lauser aufblitzen – nun waren die Bandmitglieder im Ballermann/Beach-Style zu sehen. Auch damit konnte sie Marco Ventre nicht überzeugen. Zumindest sorgte sie im Publikum für einige Lacher. Stefanie Hertel wollte noch immer nicht aufgeben und Ventre einen Stil-Wechsel der Lauser schmackhaft machen: „Wir haben noch den Disco-Look, schau mal!“ Ein drittes Foto ploppte auf – ihr Co-Moderator war nach wie vor nicht angetan. „Nein! Ich hab so das Gefühl, da schauen sie aus wie die Halbbrüder von Ross Antony“, lautete Ventres Urteil. „Na und? Ist das schlecht? Der Ross freut sich ganz bestimmt“, merkte Hertel lachend an. Nach dem ironischen Bühnengespräch waren sich die Moderatoren schlussendlich einig: „Lassen wir die Lauser lieber im Kilt, weil besser wird es nicht.“

„Wenn die Musi spielt“: Stefanie Hertel gibt nicht auf

Doch so ganz konnte es Stefanie Hertel noch immer nicht lassen. Nach dem Auftritt der Lauser fragte sie Bandmitglied Andi höchstpersönlich: „Habt ihr mal überlegt, euren Stil zu ändern?“ Die Antwort des Akkordeonspielers fiel eindeutig aus: „Eigentlich nicht.“ Er erwähnte, er habe die von Hertel auf der Leinwand gezeigten KI-Fotos gesehen. Allzu begeistert war der Musiker davon wohl nicht: „Ich hab schmunzeln müssen vorher, aber ja…“ Trotzdem versprach der Akkordeonspieler in der Show vor dem „Wenn die Musi spielt“-Publikum: „Falls wir mal auf die Idee kommen, den Stil zu ändern, werdet ihr die Ersten sein, die das erfahren.“ Mit dieser Antwort gab sich Stefanie Hertel zum Schluss zufrieden. Froh gelaunt moderierte sie weiter durch die Sendung.

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