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Chemnitz

Stornierungen reißen Loch in die Kasse

Waldpark Corona-Hilfsprogramm kann Verluste nicht vollständig ausgleichen

Grünheide. 

Grünheide. Nach der Corona-Zwangspause zieht im Waldpark Grünheide so langsam wieder Leben ein. Geschäftsführer Joachim Otto und sein Team begrüßten die ersten 50 Übernachtungsgäste. Doch die wochenlange Schließung des Ferienparks riss ein großes finanzielles Loch in den Haushalt der Einrichtung. "Es kommen immer noch Stornierungen für den Sommer", verriet Otto. "Viele Vereine halten sich mit Buchungen zurück." Bei Schulklassen sei das nicht anders. Jetzt gab die sächsische Landesregierung ein Soforthilfe-Programm für Kinder- und Jugenderholungszentren, Herbergen und Schullandheime frei. Insgesamt 15 Millionen Euro stellt der Freistaat an finanziellen Hilfen zur Verfügung. Für den Waldpark sind das laut Otto 250.000 Euro, die abgerufen werden können. "Die Hilfen sind wichtig, aber die Verluste können dadurch nicht vollständig ausgeglichen werden." Trotz der schwierigen Situation hält der Waldpark-Chef die gesamte Entwicklung des Areals im Blick. Oberste Priorität hat die Modernisierung des Gästehauses "Plauen".

Maßnahmenumsetzung fragwürdig

Ob die Arbeiten wie geplant im Oktober dieses Jahres beginnen können, ist aufgrund der unsicheren Lage fraglich. Weil der Fördermittelbescheid bereits eingegangen ist, will Otto alles dafür tun, dass die Maßnahme umgesetzt werden kann. "Wir kämpfen auf jeden Fall darum." In das Projekt fließen rund 850.000 Euro. Aktuell bereiten die Mitarbeiter die Eröffnung des Kletterparks am 30. Mai vor. Gerungen wird noch um die Durchführung der Fußballschule Vogtland im Sommer. Laut Otto wird ein zusätzliches Angebot in den Herbstferien in Erwägung gezogen. Man sei mit Veranstalter Volkhardt Kramer im Gespräch.



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