Streit um Falgard ist jetzt beendet

Industriebrache Fassade des Verwaltungsgebäudes wird erhalten

streit-um-falgard-ist-jetzt-beendet
Die Fassade der ehemaligen Falgard-Verwaltung bleibt erhalten. Foto: tv

Falkenstein. Die jahrelange Hängepartie um das ehemalige Falgard-Verwaltungsgebäude ist nun beendet. Das marode Gebäude an der Bahnhofstraße kann abgerissen werden. Ein Großteil der unter Denkmalschutz stehenden Sandsteinfassade sowie die Einfriedung bleiben erhalten. Auf dem Gelände der Textil-Industriebrache wird später der Neubau eines Edeka-Marktes integriert. Landtagsabgeordneter Sören Voigt (CDU) hatte die Gespräche zwischen dem Sächsischen Innenministerium, der Landesdirektion und der Stadt Falkenstein vermittelt. Falkensteins Bürgermeister Marco Siegemund ist mit dieser Lösung zufrieden. Das Stadtoberhaupt sprach von einer "tollen städtebaulichen Lösung" Dadurch werde das Stadtbild in diesem Bereich deutlich aufgewertet.

Letztlich konnte ein langwieriges Gerichtsverfahren abgewendet werden. Seit dem Erwerb des Geländes im Jahr 1999 versuchte die Stadt, das mehrgeschossige Gebäude in Verbindung mit einem wirtschaftlich tragfähigen Konzept zu vermarkten. Da diese Bemühungen scheiterten, stellte die Kommune vor zwei Jahren den Antrag auf Abbruch der Bausubstanz. Seitens der Landesdirektion wurde dies mit Hinweis auf den besonderen Charakter der unter Denkmalschutz stehenden Gebäudefront abgelehnt. Daraufhin reichte die Stadt eine Klage ein.