Sturzgefahr im Alter minimieren

gesundheit Chefarzt Dr. Uwe Lorenz spricht im Klinikum

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Foto: Dutko/Getty Images/iStockphoto

Plauen. Die 109. Plauener Mittwochsvorlesung findet am kommenden Mittwoch (21. Februar) im Konferenzzentrum des Helios Vogtland-Klinikums in Plauen statt. Der Chefarzt der Klinik für Unfallchirurgie, Dr. Uwe Lorenz, spricht ab 17 Uhr zum Thema "Aktiv und selbständig bis ins hohe Alter - auch nach einem Sturz". Alle Vogtländer sind herzlich eingeladen. Der Eintritt ist frei.

Hintergrund: Gerade Knochenbrüche und deren unfallchirurgische Behandlung sind für ältere Menschen von Interesse. Sie stürzen öfter. Nachlassende Muskelkraft, fehlendes Gleichgewicht, aber auch gefährliche Stellen im Haushalt fördern die Sturzgefahr. Lose Teppiche oder Türschwellen sind Beispiele für Stolperfallen. Hinzu kommen Sehprobleme im Alter. Wer schlecht sieht, erkennt Hindernisse zu spät. Arzneien, bei denen Schwindelgefühle oder Benommenheit als Nebenwirkungen möglich sind, können ebenso Stürze begünstigen. Dr. Uwe Lorenz betont: "Stürze gehören zu den häufigsten Unfällen in Deutschland. Das gilt vor allem für ältere Menschen. Rund jeder dritte über 65-Jährige stürzt einmal im Jahr."

Gleichzeitig steigt mit dem Alter das Risiko von schweren Folgen. Etwa ein Drittel der Stürze führt zu einem Knochenbruch. Zu den häufigsten zählen Oberschenkelhalsbrüche, Hüftfrakturen oder Wirbelkörperbrüche. Welche Folgen Stürze haben, wann operiert wird und was vorbeugend getan werden kann - dazu spricht der Experte.