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Chemnitz

SV 04 Oberlosa darf vom Aufstieg träumen

Handball Die Plauener und Pirna/Heidenau wollen in die 3. Liga

Plauen. 

Plauen. Der Mitteldeutsche Handball-Verband hat nach dem coronabedingten Saisonabbruch von den aufstiegswilligen Vereinen eine "Verbindliche Erklärung zur Wahrnehmung des Aufstiegsrecht in die 3. Liga" gefordert. Bis kurz vor Ablauf der Vorlagefrist hatten der SV 04 Plauen-Oberlosa und die SG Pirna/Heidenau das Dokument bei Staffelleiter Ralf Seidler eingereicht. Der Verband teilte den Vereinen bereits mit: "Aus jeder Oberliga kann nach derzeitigem Stand nur eine Mannschaft das Aufstiegsrecht wahrnehmen." Die Planungen sehen vor, dass der Aufstiegsplatz ausgespielt wird, soweit dies die Pandemiesituation zulässt. Der Deutsche Handballbund hat bereits signalisiert, dass es aus der 3. Liga keine Absteiger geben wird. Der Bundesrat hat in einem Beschluss zwölf Aufsteiger aus den elf Oberligen genehmigt. Das heißt: Die Mitteldeutsche Handball-Oberliga bekommt nun trotz Saisonabbruch einen Aufstiegsplatz. Gemeldet werden soll der Aufsteiger bis zum 15. Mai 2021. Zugleich plant der DHB nach dem Ende der kommenden Saison der 3. Liga eine Reduzierung der Mannschaften. Prof. Dr. Bernd Märtner ließ auf Nachfrage wissen: "Wir dürften per Sondergenehmigung eine Saison in der Kurt-Helbig-Sporthalle spielen, benötigen jedoch perspektivisch eine drittligataugliche Halle. Deshalb bauen wir jetzt sehr auf den Stadtrat." Baubürgermeisterin Kerstin Wolf bestätigte den Sachverhalt bereits vor zwei Wochen: "Erst wenn der aktuelle Haushalt verabschiedet wird, kann der Neubau am Lessinggymnasium beginnen."



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