SVV Plauen dürfte aufsteigen

Wasserball Vogtländer fordern zunächst Spielmodus-Änderung

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Dürfen die Plauener Fans in der kommenden Saison in der A-Gruppe der Deutschen Wasserball-Liga jubeln? Diese Frage gilt es jetzt zu beantworten. Foto: Oliver Orgs / Pressebüro Repert

Plauen. Der Weg wäre frei. Die Männer vom Schwimm-Verein "Vogtland" Plauen dürfen in die A-Gruppe der Deutschen Wasserballliga aufsteigen. Nach dem überraschend deutlichen 13:6-Sieg gegen den SV Bayer Uerdingen gewannen die Vogtländer auch das zweite Relegationsspiel. In Krefeld waren die Plauener mit 8:7 (3:1; 2:2; 2:2, 1:2) erfolgreich.

Herausforderung annehmen oder nicht?

Damit stehen Bayer Uerdingen sowie die White Sharks Hannover als Absteiger aus der Gruppe A fest, während der Duisburger SV und der SVV Plauen das Ticket für den Aufstieg in die A-Gruppe der deutschen Wasserballliga (DWL) gelöst haben. Aber: Ob die Plauener diese Herausforderung annehmen, steht noch nicht fest. Der Plauener Coach Jörg Neubauer bittet die Fans um Geduld: "Wir sind froh und stolz diesen sportlichen Höhepunkt erreicht zu haben.

Allerdings steht der Spielmodus für die kommende Saison noch nicht fest, sodass wir zunächst abwarten bis diese Entscheidungen seitens der Liga endgültig gefallen ist." Hintergrund: Die vergangene Saison hat gezeigt, dass der aktuelle Modus nicht optimal ist. So hatten die Uerdinger jetzt neun Wochen spielfrei.

Die Teilnehmer des bevorstehenden Aufstiegsturniers sind teilweise schon seit April fertig. Jörg Neubauer fordert: "Da muss sich dringend etwas ändern." Seit Jahren krankt die Sportart an einem für Außenstehende vollkommen unverständlichen Modus.