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SVV Plauen greift an

Wasserball Viele Zuschauer beim Sieg gegen Duisburg - Samstag gegen Berlin

Plauen. 

Plauen. Fast 600 Zuschauer kommen in Deutschland nur ganz selten zu einem Wasserballspiel. In Plauen war das am vergangenen Wochenende so, obwohl der gastgebende SVV Plauen wohl nie im Leben Deutscher Meister wird. In dieser Saison sowieso nicht. Da geht es für den Aufsteiger um den Klassenerhalt. In der Deutschen Wasserballliga Gruppe A bezwangen die Plauener dann Duisburg 98 mit 14:7 (3:1, 3:2, 5:3, 3:1) und so feierten die Spitzenstädter einen perfekten Tag im Stadtbad. Denn in der ausverkauften Arena "überreichte" das Team um SVV-Mannschaftskapitän Alexander Fritzsch die rote Laterne an die Mitaufsteiger aus dem Ruhrgebiet. Tamas Korpasci (3 Tore), Laurence Bolman (3), Peter Karteszi (2), Alexander Fritzsch (1), Norbert Kerschbaum (2), Stephan Roßner (2) und Akos Parkanyi (1) trafen für Plauen.

Trainer Jörg Neubauer war nach dem ersten Saisonsieg erleichtert: "Gegen die Duisburger zu spielen, ist immer ungewiss. Die Mannschaft ist sehr wandelbar und schwer einzuschätzen." Plauen führte zur Pause 6:3 und konditionell waren die Gastgeber besser drauf als die Westdeutschen. "Diesen Vorteil mussten wir nur nutzen, um den Gegner endgültig in die Knie zu zwingen", freute sich Jörg Neubauer über den klaren Erfolg. Maßgeblich am Sieg beteiligt war Plauens Youngster Laurence Bolman.

Das 17-jährige Wasserballtalent konnte gleich drei Tore erzielen und wurde zum "Spieler des Tages" auserkoren. Insgesamt konnten sich sieben der elf Plauener Akteure in die Torschützenliste eintragen. Worüber sich die Fans immer wieder aufregen, ist der Spielplan. SVV-Pressesprecher Felix Winkler teilt mit: "Die Partie gegen Duisburg 98 war in diesem Jahr der letzte Auftritt vor heimischer Kulisse." Es gab somit im vergangenen halben Jahr nur zwei Heimspiele für Plauen.

Erst am 12. Januar 2019 gastiert der OSC Potsdam im Vogtland. Bis dahin bestreiten die Plauener noch Auswärtsspiele in Berlin, Stuttgart und Potsdam. Bereits am Wochenende bekommt der SVV die nächste Chance, gegen SG Neukölln zu punkten.



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