SVV-Wasserballer gehen gegen Spandau unter

Niederlage Plauener verlieren zuhause mit 2:23

Plauen. 

Plauen. Gegen die Elite war man chancenlos. Der SVV Plauen hat in der Deutschen Wasserballliga Gruppe A gegen die Wasserfreunde Spandau 04 alt ausgesehen. Die Plauener mussten im Stadtbad den Endstand von 2:23 (0:4, 2:6, 0:9, 0:4) verkraften. Der Rekordmeister aus Berlin dominierte deutlich. Jiri Bohutinsky und Tamas Korpasci trafen für die Vogtländer. SVV-Chef-Trainer Jörg Neubauer plagte sich erneut mit Personalsorgen herum. Gerade auf der wichtigen Schlüsselposition, dem Center-Spieler, musste Neubauer auf seine Stammkräfte verzichten. Neben Torgarant Akos Parkanyi, der aufgrund seiner Nasenbeinfraktur fehlt, fiel auch Christian Schubert mit Rückenproblemen aus.

Somit musste in der Offensive improvisiert werden, was bei einem Top-Team, wie den Spandauern nicht lange unbemerkt bleibt. SVV-Trainer Jörg Neubauer resümierte: "Dass wir auf den Centerpositionen nur mit Plan B an den Start gehen konnten, hatte zur Folge, dass die Spandauer uns schon frühzeitig im Angriffsaufbau durch ihre offensive Pressdeckung störten. Dadurch ergaben sich für uns kaum Anspielstationen und wir schlossen den Angriff vorschnell und überhastet ab. Daraus resultierten häufig schnelle Tempogegenstöße, die wir nicht mehr abdecken konnten", schätzte Jörg Neubauer ein.