• Corona-News
  • Sachsen
  • Chemnitz
  • Erzgebirge
  • Mittelsachsen
  • Vogtland
  • Westsachsen

Syrauer Kletterfelsen wird ein Vulkan

Ausflug Drachenhöhle und Windmühle warten auf Öffnung

Rosenbach. 

Rosenbach. Der Kletterfelsen im Höhlenpark Syrau soll ein Knaller werden. "Er hat die Form eines Vulkans", erklärte Heidrun Bauer, Leiterin des Eigenbetriebes Drachenhöhle und Windmühle, jüngst zur Gemeinderatssitzung. Man könne hochklettern und dann ins Innere, in Krater schauen, wo es brodelt und vibrieren wird. So etwas gebe es weit und breit noch nicht, so Bauer. Der Kletterfelsen besteht aus einem Stahlgerüst mit Styropor und Spitzguss versehen, ähnlich dem Material, wie es in Freizeitparks verwendet wird. "Innen ist ein Monitor, beschrieb Michael Frisch, Bürgermeister von Rosenbach, die angedachte Geräuschkulisse. "Heidrun Bauer hat sich da etwas ganz Raffiniertes ausgedacht, ein Alleinstellungsmerkmal."

Erlebnisgarten "Terra viva - lebendig Erde"

Neben den Klettermöglichkeiten soll sich der Felsen, der auf der Anhöhe im Höhlenpark errichtet wird, in das Konzept des Erlebnisgartens "Terra viva - lebendig Erde" einfügen. Der Kostenpunkt liegt bei 26.797,50 Euro und gehört zum Förderprojekt "Neu- und Ausbau der öffentlichen Höhlenparks". "Für die Investition hatten wir als Eigenbetrieb Rücklagen gebildet", erklärte Heidrun Bauer die Finanzierung.

Respekt für den Umgang mit der schwierigen Zeit

Die Drachenhöhle und die Windmühle in Syrau sind seit Monaten geschlossen. "Es ist aber sehr schwierig für uns, wir haben versucht, verhalten zu planen für dieses Jahr", so Heidrun Bauer. "Wenn wir öffnen dürfen, brauchen wir uns um Besucher keine Sorgen zu machen." Die Frage sei eher, wie man die Besucherströme regelt. Michael Frisch, Bürgermeister von Rosenbach, zollte dem Eigenbetrieb, einer hundertprozentigen Tochter der Kommune, Respekt. "Dafür, dass ihr unter den Bedingungen im vorigen Jahr sogar noch mit einem positiven Ergebnis rausgekommen seid." damit meinte Frisch die pflichtmäßige Schließzeit im Frühjahr, aber auch die Online- und Telefonanmeldungen, die man den Besuchern anbot. "Das ist aller Ehren Wert."